Der SPIEGEL sagt:
»Nach 90 Minuten mit Angela Merkel war ich total ausgepowert. Sie redete weiter über den Krieg und die Welt und schien immer munterer zu werden. Ich ahne, wie sich Alexis Tsipras nachts um vier in Brüssel fühlte.«
ZEIT online sagt:
»Das Publikum im Berliner Ensemble sah eine ehemalige Kanzlerin, derenHerz noch immer im Takt der aktuellen Tagespolitik schlägt, die zwar inzwischen mehr Zeit hat, ausgedehnte Spaziergänge zu machen, (...) die aber dennoch fast emsig die Nachrichten verfolgt und die Entwicklungen weiterhin im Blick hat. Angela Merkel ist zurück.«
15 Jahre nach der Wiedervereinigung zog Angela Merkel als erste Frau und erste Ostdeutsche ins Bundeskanzleramt ein. "Deutschland hat mich verändert und Deutschland hat uns alle verändert", sagte sie damals über diese Zeit, in der sie sich gegen die Wissenschaft und für die Politik entschied. Weitere 16 Jahre später hat Angela Merkel vier Amtszeiten mit zahlreichen Herausforderungen gemeistert und Deutschland geprägt und selbst verändert. Als Bundeskanzlerin zieht sie sich nun zurück, doch wird sie andere Wege finden, weiterhin für die Demokratie einzustehen.
Autor/Autorin: Angela Merkel
Was also ist mein Land?
Ein Land, in dem alle miteinander immer neu lernen. Ein Land, in dem gerade auch die Erfahrung von Umbrüchen in familiären Biografien, in dem die Anstrengung, aber auch das Glück, das es bedeuten kann, neu anfangen zu müssen oder zu dürfen, als eine Erfahrung anerkannt wird, die uns gemeinsam Zuversicht und Stärke gibt.
Drei Reden von Angela Merkel über zentrale Themen ihrer Zeit als Kanzlerin: die spezifisch deutsche Verantwortung, die Erfahrung der Wiedervereinigung und den Umgang mit Migration.
»Nach 90 Minuten mit Angela Merkel war ich total ausgepowert. Sie redete weiter über den Krieg und die Welt und schien immer munterer zu werden. Ich ahne, wie sich Alexis Tsipras nachts um vier in Brüssel fühlte.«|»Das Publikum im Berliner Ensemble sah eine ehemalige Kanzlerin, derenHerz noch immer im Takt der aktuellen Tagespolitik schlägt, die zwar inzwischen mehr Zeit hat, ausgedehnte Spaziergänge zu machen, (...) die aber dennoch fast emsig die Nachrichten verfolgt und die Entwicklungen weiterhin im Blick hat. Angela Merkel ist zurück.«
Was von Angela Merkel bleibt
»Nach 90 Minuten mit Angela Merkel war ich total ausgepowert. Sie redete weiter über den Krieg und die Welt und schien immer munterer zu werden. Ich ahne, wie sich Alexis Tsipras nachts um vier in Brüssel fühlte.« Der SPIEGEL 20220610
Über den Autor
15 Jahre nach der Wiedervereinigung zog Angela Merkel als erste Frau und erste Ostdeutsche ins Bundeskanzleramt ein. »Deutschland hat mich verändert und Deutschland hat uns alle verändert«, sagte sie damals über diese Zeit, in der sie sich gegen die Wissenschaft und für die Politik entschied. Weitere 16 Jahre später hat Angela Merkel vier Amtszeiten mit zahlreichen Herausforderungen gemeistert und Deutschland geprägt und verändert. Als Bundeskanzlerin zieht sie sich nun zurück, doch wird sie andere Wege finden, weiterhin für die Demokratie einzustehen.
Klappentext
Was also ist mein Land?
Ein Land, in dem alle miteinander immer neu lernen. Ein Land, in dem gerade auch die Erfahrung von Umbrüchen in familiären Biografien, in dem die Anstrengung, aber auch das Glück, das es bedeuten kann, neu anfangen zu müssen oder zu dürfen, als eine Erfahrung anerkannt wird, die uns gemeinsam Zuversicht und Stärke gibt.
Drei Reden von Angela Merkel über zentrale Themen ihrer Zeit als Kanzlerin: die spezifisch deutsche Verantwortung, die Erfahrung der Wiedervereinigung und den Umgang mit Migration.
»Was also ist mein Land? - Ein Land, in dem alle miteinander immer neu lernen. Ein Land, in dem gerade auch die Erfahrung von Umbrüchen in familiären Biographien, in dem die Anstrengung, aber auch das Glück, das es bedeuten kann, neu anfangen zu müssen oder zu dürfen, als eine Erfahrung anerkannt wird, die uns gemeinsam Zuversicht und Stärke gibt.«
Zum Ende ihrer Zeit als Kanzlerin spricht Angela Merkel am Tag der Deutschen Einheit 2021
eindrücklich über die Schwierigkeiten, denen Menschen in und aus Ostdeutschland im gesamtdeutschen Zusammenhang begegnen. So persönlich wie nie weist sie Deutschland ein letztes Mal während ihrer Amtszeit den Weg in eine Zukunft, in der die Vergangenheit jedes Einzelnen nicht als Ballast angesehen wird, sondern als Geschenk, und schließt damit den Kreis ihrer maßgebenden Ansprachen.