in Zusammenarbeit mit dem Verlag Metzler||Ein Sinn, der verborgen oder enthüllt werden kann, ist eine der zentralen|Denkfiguren der Neuzeit. Das betrifft auch die Frage, was Musik eigentlich|ist. Je stärker man darüber nachgedacht hat, desto brüchiger ist die Annahme|von einem Wesenskern der Musik geworden. In diesem Buch geht es um die Frage,|ob und auf welche Weise komponierte Musik sich selbst zum Gegenstand macht|und so möglicherweise etwas von ihrem Kern preisgibt. Die optischen Metaphern|von Verhüllung und Enthüllung erweisen sich dabei als ebenso hilfreich wie|anschaulich. In einer Reihe von Beispielen, die vom 17. Jahrhundert bis in|die Gegenwart reichen, wird das Phänomen in seiner ganzen Vielfalt|beschrieben. Dabei geht es nicht nur um Opern von Mozart bis Strauss, sondern|auch um Monteverdis Vokalmusik, Haydns Schöpfung, die Sinfonien Bruckners|oder Ligetis Etüden.