Autor/Autorin: Herberhold Mechthild
Dr. theol., geboren 1966. Studium der KatholischenTheologie an den Universitäten Wurzburg undBamberg. Promotion 2002. Selbständig alsEthikberaterin (www.ethik-konkret.de).
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. In den dominanten Migrationsdiskursen in Deutschland spielt die Rede von 'verschiedenen Kulturen' eine zentrale Rolle. 'Alte turkische Immigrantinnen' sind davon in ganz eigentumlicher Weise betroffen – sie gelten als Bewahrerinnen einer 'ruckständigen Kultur', als Opfer der Männer, unselbständig und ubertrieben familienorientiert. Mechthild Herberhold reflektiert kritisch das Ethos der Dominanzbevölkerung. Unter Bezug auf die Annahmen des Radikalen Konstruktivismus sowie auf eine kontextuelle feministische christlich-theologische Ethik untersucht sie die soziale Kategorie 'Kultur' in den Migrationsdiskursen und verdeutlicht die lebenseinschränkende Wirkung dieser Konstruktion speziell hinsichtlich der Lebenssituation 'alter turkischer Frauen' in Deutschland. Sie bezieht Gottebenbildlichkeit, Nächstenliebe und Gerechtigkeit auf das Verhalten der Dominanzbevölkerung gegenuber 'alten turkischen Immigrantinnen' und entwickelt Ansätze fur die praktische Umsetzung. Das Buch richtet sich an WissenschaftlerInnen und MitarbeiterInnen in den Bereichen Ethik, (Migrations-)Soziologie, Konstruktivismus und Frauenforschung sowie an EntscheidungsträgerInnen in der Gesellschaft.
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. In den dominanten Migrationsdiskursen in Deutschland spielt die Rede von 'verschiedenen Kulturen' eine zentrale Rolle. 'Alte tu rkische Immigrantinnen' sind davon in ganz eigentu mlicher Weise betroffen sie gelten als Bewahrerinnen einer 'ru ckständigen Kultur', als Opfer der Männer, unselbständig und u bertrieben familienorientiert. Mechthild Herberhold reflektiert kritisch das Ethos der Dominanzbevölkerung. Unter Bezug auf die Annahmen des Radikalen Konstruktivismus sowie auf eine kontextuelle feministische christlich-theologische Ethik untersucht sie die soziale Kategorie 'Kultur' in den Migrationsdiskursen und verdeutlicht die lebenseinschränkende Wirkung dieser Konstruktion speziell hinsichtlich der Lebenssituation 'alter tu rkischer Frauen' in Deutschland. Sie bezieht Gottebenbildlichkeit, Nächstenliebe und Gerechtigkeit auf das Verhalten der Dominanzbevölkerung gegenu ber 'alten tu rkischen Immigrantinnen' und entwickelt Ansätze fu r die praktische Umsetzung. Das Buch richtet sich an WissenschaftlerInnen und MitarbeiterInnen in den Bereichen Ethik, (Migrations-)Soziologie, Konstruktivismus und Frauenforschung sowie an EntscheidungsträgerInnen in der Gesellschaft.
Über den Autor
Dr. theol., geboren 1966. Studium der KatholischenTheologie an den Universitäten Würzburg undBamberg. Promotion 2002. Selbständig alsEthikberaterin (www.ethik-konkret.de).
Klappentext
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. In den dominanten Migrationsdiskursen in Deutschland spielt die Rede von 'verschiedenen Kulturen' eine zentrale Rolle. 'Alte türkische Immigrantinnen' sind davon in ganz eigentümlicher Weise betroffen ¿ sie gelten als Bewahrerinnen einer 'rückständigen Kultur', als Opfer der Männer, unselbständig und übertrieben familienorientiert. Mechthild Herberhold reflektiert kritisch das Ethos der Dominanzbevölkerung. Unter Bezug auf die Annahmen des Radikalen Konstruktivismus sowie auf eine kontextuelle feministische christlich-theologische Ethik untersucht sie die soziale Kategorie 'Kultur' in den Migrationsdiskursen und verdeutlicht die lebenseinschränkende Wirkung dieser Konstruktion speziell hinsichtlich der Lebenssituation 'alter türkischer Frauen' in Deutschland. Sie bezieht Gottebenbildlichkeit, Nächstenliebe und Gerechtigkeit auf das Verhalten der Dominanzbevölkerung gegenüber 'alten türkischen Immigrantinnen' und entwickelt Ansätze für die praktische Umsetzung. Das Buch richtet sich an WissenschaftlerInnen und MitarbeiterInnen in den Bereichen Ethik, (Migrations-)Soziologie, Konstruktivismus und Frauenforschung sowie an EntscheidungsträgerInnen in der Gesellschaft.