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Psychopathen
Daseinsanalytische Untersuchungen zur Struktur und Verlaufsgestalt von Psychopathien
H. Häfner

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Psychopathen

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Produktbeschreibung

I. Geleitwort.- II. Aufriß der problemgeschichtlichen Situation.- III. Die Freilegung des psychopathologischen Erfahrungshorizonts.- Vorgehen und Beweisstruktur der psychiatrischen Daseinsanalyse.- Kritische Einwände gegen die psychiatrische Daseinsanalyse.- Die Frage nach der "Pathogenese".- Die psychopathologische Diagnose und ihre Voraussetzungen.- IV. Ein hochstaplerischer Betrüger.- Lebensgeschichte des Daniel Fürst.- Kindheit und Jugend.- Erwachsenenalter.- Altern und Tod.- Klinische Vorbemerkungen.- Daseinsanalyse.- Einführung.- Die Kindheitswelt.- Die "freundliche Übereinstimmung".- Die Welt des Erwachsenen.- Die Zeit der Feste.- Die "spielerisch-leichtfertige Daseinsform".- Bedrängnis und Freiheit.- Die Sprache.- Die Mitseinsweisen.- Die Zeitlichkeit.- Alter und Niedergang.- Die Verlaufsgestalt.- V. Ein psychopathischer Hypochonder.- Lebensgeschichte des Peter Krumm.- Daseinsanalyse.- Diagnostische Vorbemerkungen.- Die Kindheitswelt.- Die "Ausweglosigkeit".- Der verfehlte "Aufgabencharakter" des Daseins.- Der Bruch zwischen individueller und sozialer Haltung.- Das existenzielle Gewissen.- Hoffnung und Entmutigung.- Der Leib.- Bedrückung und Druck im Leibe.- Wärme und Kälte.- Die hypochondrische Krankheitswelt.- Geschichtlichkeit und Verlaufsstruktur.- VI. Ein "stimmungslabiler" Psychopath.- Lebensgeschichte des Emil Barth.- Daseinsanalyse.- "Charakterbildung" und Kindheitswelt.- Entmutigung und Schwermut.- Stimmung als "Aufenthalt".- Die Welt der "Pflicht".- Die "Überhöhung" der Wirklichkeit in Stimmung und Phantasie.- Die "Phasen" depressiver Verstimmung.- Zusammenfassung und Verlaufsgestalt.- VII. Psychopathie als klinische "Einheit".- "Maß" und "Ordnung".- Die "psychopathische Daseinsverfassung".- Psychopathische Durchbruchshandlung und neurotische Ausdruckshandlung.- Die "soziale Rolle".- Die psychopathische Abwandlung der mitweltlichen Ordnung als Verfehlung des "Aufgabencharakters".- Die lebensgeschichtliche Ausformung der "psychopathischen Daseinsverfassung".- Die existenziellen Voraussetzungen "psychopathischer Charaktertypen".- Grundsätzliche Möglichkeiten und Grenzen der Typenbildung.- Psychopathische Daseinsverfassung und "Anlage".- "Psychopathische" Verlaufsgestalten.- Nachwort.- Literatur.- Namenverzeichnis.
von Ludwig Binswanger 1. In der noch sehr jungen Geschichte der phanomenologisch-daseinsanalytischen Psychiatrie nimmt die vorliegende Arbeit von HEINZ HAFNER insofern einen beson deren Platz ein, als sie sich erstmals systematisch an einem nicht-psychotischen Gebiet versucht, an dem immer noch umstrittenen Gebiet der Psychopathien. Urn zu ver stehen, was hier geschieht, miissen wir in Ermangelung einer gemde heute so drin gend notwendigen allgemein-psychiatrischen Methodenlehre etwas weiter ausholen. Der Ursprung der phanomenologisch-daseinsanalytischen Forschungsrichtung in der Psychiatrie liegt in dem Ungeniigen, ja Leiden unter dem Mangel an einer phano menologisch-humanen oder menschlichen Vergleichbarkeit der je eigenen Lebenswelten geisteskranker und gesunder Menschen und in clem una:bHissigen systematischen Suchen nach einer wissenschatfHichen Methode zur Abhilfe dieses Mangels. Hierzu erOOfneten sich mit der Zeit zwei Moglichkeiten. Die erste ergab sich aus der phanomenologisch apriorischen, ontologischen Freilegung des menschlichen Daseins durch MARTIN HEID EGGER in "Sein und Zeit" vom Jahre 1927, die zweite, von mir aber erst vor kurzem (1960) ergriifene, in der Phanomenologie der transzendentalen Konstitution des spaten HUSSERL, meinem Verstandnis erst voU erschlossen durch W. SZILASIS "Ein fiihrung in die Phanomenologie Edmund Husserls" vom gleichen Jahre. DaB die vor liegende Arbeit von HEINZ HAFNER sich noch ganz auf HEIDEGGER stiitzt, versteht sich von se1bst.
I. Geleitwort.- II. Aufriß der problemgeschichtlichen Situation.- III. Die Freilegung des psychopathologischen Erfahrungshorizonts.- Vorgehen und Beweisstruktur der psychiatrischen Daseinsanalyse.- Kritische Einwände gegen die psychiatrische Daseinsanalyse.- Die Frage nach der "Pathogenese".- Die psychopathologische Diagnose und ihre Voraussetzungen.- IV. Ein hochstaplerischer Betrüger.- Lebensgeschichte des Daniel Fürst.- Daseinsanalyse.- Die Verlaufsgestalt.- V. Ein psychopathischer Hypochonder.- Lebensgeschichte des Peter Krumm.- Daseinsanalyse.- Geschichtlichkeit und Verlaufsstruktur.- VI. Ein "stimmungslabiler" Psychopath.- Lebensgeschichte des Emil Barth.- Daseinsanalyse.- Zusammenfassung und Verlaufsgestalt.- VII. Psychopathie als klinische "Einheit".- "Maß" und "Ordnung".- Die "psychopathische Daseinsverfassung".- Psychopathische Durchbruchshandlung und neurotische Ausdruckshandlung.- Die "soziale Rolle".- Die psychopathische Abwandlung der mitweltlichen Ordnung als Verfehlung des "Aufgabencharakters".- Die lebensgeschichtliche Ausformung der "psychopathischen Daseinsverfassung".- Die existenziellen Voraussetzungen "psychopathischer Charaktertypen".- Grundsätzliche Möglichkeiten und Grenzen der Typenbildung.- Psychopathische Daseinsverfassung und "Anlage".- "Psychopathische" Verlaufsgestalten.- Nachwort.- Literatur.- Namenverzeichnis.

Inhaltsverzeichnis



I. Geleitwort.- II. Aufriß der problemgeschichtlichen Situation.- III. Die Freilegung des psychopathologischen Erfahrungshorizonts.- Vorgehen und Beweisstruktur der psychiatrischen Daseinsanalyse.- Kritische Einwände gegen die psychiatrische Daseinsanalyse.- Die Frage nach der ¿Pathogenese¿.- Die psychopathologische Diagnose und ihre Voraussetzungen.- IV. Ein hochstaplerischer Betrüger.- Lebensgeschichte des Daniel Fürst.- Kindheit und Jugend.- Erwachsenenalter.- Altern und Tod.- Klinische Vorbemerkungen.- Daseinsanalyse.- Einführung.- Die Kindheitswelt.- Die ¿freundliche Übereinstimmung¿.- Die Welt des Erwachsenen.- Die Zeit der Feste.- Die ¿spielerisch-leichtfertige Daseinsform¿.- Bedrängnis und Freiheit.- Die Sprache.- Die Mitseinsweisen.- Die Zeitlichkeit.- Alter und Niedergang.- Die Verlaufsgestalt.- V. Ein psychopathischer Hypochonder.- Lebensgeschichte des Peter Krumm.- Daseinsanalyse.- Diagnostische Vorbemerkungen.- Die Kindheitswelt.- Die ¿Ausweglosigkeit¿.- Der verfehlte ¿Aufgabencharakter¿ des Daseins.- Der Bruch zwischen individueller und sozialer Haltung.- Das existenzielle Gewissen.- Hoffnung und Entmutigung.- Der Leib.- Bedrückung und Druck im Leibe.- Wärme und Kälte.- Die hypochondrische Krankheitswelt.- Geschichtlichkeit und Verlaufsstruktur.- VI. Ein ¿stimmungslabiler¿ Psychopath.- Lebensgeschichte des Emil Barth.- Daseinsanalyse.- ¿Charakterbildung¿ und Kindheitswelt.- Entmutigung und Schwermut.- Stimmung als ¿Aufenthalt¿.- Die Welt der ¿Pflicht¿.- Die ¿Überhöhung¿ der Wirklichkeit in Stimmung und Phantasie.- Die ¿Phasen¿ depressiver Verstimmung.- Zusammenfassung und Verlaufsgestalt.- VII. Psychopathie als klinische ¿Einheit¿.- ¿Maß¿ und ¿Ordnung¿.- Die ¿psychopathische Daseinsverfassung¿.- Psychopathische Durchbruchshandlung und neurotische Ausdruckshandlung.- Die ¿soziale Rolle¿.- Die psychopathische Abwandlung der mitweltlichen Ordnung als Verfehlung des ¿Aufgabencharakters¿.- Die lebensgeschichtliche Ausformung der ¿psychopathischen Daseinsverfassung¿.- Die existenziellen Voraussetzungen ¿psychopathischer Charaktertypen¿.- Grundsätzliche Möglichkeiten und Grenzen der Typenbildung.- Psychopathische Daseinsverfassung und ¿Anlage¿.- ¿Psychopathische¿ Verlaufsgestalten.- Nachwort.- Literatur.- Namenverzeichnis.


Klappentext



von Ludwig Binswanger 1. In der noch sehr jungen Geschichte der phanomenologisch-daseinsanalytischen Psychiatrie nimmt die vorliegende Arbeit von HEINZ HAFNER insofern einen beson­ deren Platz ein, als sie sich erstmals systematisch an einem nicht-psychotischen Gebiet versucht, an dem immer noch umstrittenen Gebiet der Psychopathien. Urn zu ver­ stehen, was hier geschieht, miissen wir in Ermangelung einer gemde heute so drin­ gend notwendigen allgemein-psychiatrischen Methodenlehre etwas weiter ausholen. Der Ursprung der phanomenologisch-daseinsanalytischen Forschungsrichtung in der Psychiatrie liegt in dem Ungeniigen, ja Leiden unter dem Mangel an einer phano­ menologisch-humanen oder menschlichen Vergleichbarkeit der je eigenen Lebenswelten geisteskranker und gesunder Menschen und in clem una:bHissigen systematischen Suchen nach einer wissenschatfHichen Methode zur Abhilfe dieses Mangels. Hierzu erOOfneten sich mit der Zeit zwei Moglichkeiten. Die erste ergab sich aus der phanomenologisch­ apriorischen, ontologischen Freilegung des menschlichen Daseins durch MARTIN HEID­ EGGER in "Sein und Zeit" vom Jahre 1927, die zweite, von mir aber erst vor kurzem (1960) ergriifene, in der Phanomenologie der transzendentalen Konstitution des spaten HUSSERL, meinem Verstandnis erst voU erschlossen durch W. SZILASIS "Ein­ fiihrung in die Phanomenologie Edmund Husserls" vom gleichen Jahre. DaB die vor­ liegende Arbeit von HEINZ HAFNER sich noch ganz auf HEIDEGGER stiitzt, versteht sich von se1bst.



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