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Arabellions
Zur Vielfalt von Protest und Revolte im Nahen Osten und Nordafrika
Jünemann, Annette

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Arabellions

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Produktbeschreibung

Länderstudien zu Ursachen und Verlaufsformen der Arabischen Proteste

Querschnittsanalysen zu strukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschieden der arabischen Länder

Implikationen der Arabellions für den Iran und EU


Mit Beiträgen von Annette Jünemann, Anja Zorob, Cilja Harders, Domenica Preysing, Wolfram Lacher, André Bank, Eric Mohns, Malika Bouziane, Katharina Lenner, Stephan Stetter, Muriel Asseburg, Henner Fürtig, Martin Beck, Simone Hüser, Rachid Ouaissa, Ivesa Luebben.

Revolution I und II: Ägypten zwischen Transformation und Restauration.- Tunesien: Vorreiter des Aufbruchs, Vorbild des Wandels?.- Der libysche Sonderweg: Revolution, Bürgerkrieg und der Aufstieg lokaler Machtzentren.- Die syrische Revolte: Protestdynamik, Regimerepression und Internationalisierung.- Jenseits ,monarchischer Stabilität´: Jordanien in Bewegung.- Der Arabische Frühling und die Zuspitzung des israelisch-arabischen Konflikts.- Kalt erwischt? Die Arabellion und ihre Auswirkungen auf Israel und Palästina.- Iran: Nutznießer oder Leidtragender der arabischen Umbrüche?.- Politischer Wandel im Nahen Osten: Versuche einer Analyse des ,arabischen Frühlings´.- Der Zusammenbruch des autoritären Gesellschaftsvertrags: Sozio-ökonomische Hintergründe der arabischen Proteste.- Blockierte Mittelschichten als Motor der Veränderungen in der arabischen Welt?.- Welche Rolle für den Islam? Die Herausbildung eines islamischen Parteienspektrums im post-revolutionären Ägypten.- Geschlechterdemokratie für die Arabische Welt? Die EU-Förderpolitik zwischen Staatsfeminismus und Islamismus.


Seit Dezember 2010 haben die Arabellions Nordafrika und die gesamte Region des Nahen und Mittleren Ostens erfasst. Als stabil geltende autoritäre Machtstrukturen wurden massiv erschüttert, wenn auch nicht überall auf gleiche Weise. Ziel des Bandes ist es, Ursachen und Verlaufsformen der Proteste im spezifischen Kontext der jeweiligen Länder sowie regional übergreifender politischer und sozio-ökonomischer Faktoren zu analysieren. Dabei wird sowohl den Gemeinsamkeiten nachgespürt, die die wellenartige Ausbreitung der Arabellions erklären, als auch den länderspezifischen Besonderheiten, die die Vielgestaltigkeit von Protest und Revolte verstehbar machen. Es wird aufgezeigt, warum man nicht überall von Revolution sprechen kann, welche Formen autoritärer Resilienz vorherrschen und wo es Chancen auf eine friedliche Transformation gibt. Darüber hinaus wird verdeutlicht, dass die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Konsequenzen der Arabellions weit über die Region hinausstrahlen.

Mit Beiträgen von
Annette Jünemann, Anja Zorob, Cilja Harders, Domenica Preysing, Wolfram Lacher, André Bank, Eric Mohns, Malika Bouziane, Katharina Lenner, Stephan Stetter, Muriel Asseburg, Henner Fürtig, Martin Beck, Simone Hüser, Rachid Ouaissa, Ivesa Luebben.

 

Die Zielgruppen
ExpertInnen und Studierende der Politikwissenschaft, Ökonomie und Soziologie; Politische EntscheidungsträgerInnen.

Die Herausgeberinnen
Dr. Annette Jünemann
ist Professorin für Politikwissenschaft am Institut für Internationale Politik der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg.

Dr. Anja Zorob ist Senior Research Fellow und Koordinatorin des PhD Programms International Development Studies am Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE), Ruhr-Universität Bochum.


Pressestimmen:

"Zu den besten Werken dieses Genres [Bücher über den arabischen Frühling] zählt das Buch Arabellions [...]." Stuttgarter Zeitung, 31.05.2013


Seit Dezember 2010 haben die Arabellions Nordafrika und die gesamte Region des Nahen und Mittleren Ostens erfasst. Als stabil geltende autoritäre Machtstrukturen wurden massiv erschüttert, wenn auch nicht überall auf gleiche Weise. Ziel des Bandes ist es, Ursachen und Verlaufsformen der Proteste im spezifischen Kontext der jeweiligen Länder sowie regional übergreifender politischer und sozio-ökonomischer Faktoren zu analysieren. Dabei wird sowohl den Gemeinsamkeiten nachgespürt, die die wellenartige Ausbreitung der Arabellions erklären, als auch den länderspezifischen Besonderheiten, die die Vielgestaltigkeit von Protest und Revolte verstehbar machen. Es wird aufgezeigt, warum man nicht überall von Revolution sprechen kann, welche Formen autoritärer Resilienz vorherrschen und wo es Chancen auf eine friedliche Transformation gibt. Darüber hinaus wird verdeutlicht, dass die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Konsequenzen der Arabellions weit über die Region hinausstrahlen.

Mit Beiträgen von Annette Jünemann, Anja Zorob, Cilja Harders, Domenica Preysing, Wolfram Lacher, André Bank, Eric Mohns, Malika Bouziane, Katharina Lenner, Stephan Stetter, Muriel Asseburg, Henner Fürtig, Martin Beck, Simone Hüser, Rachid Ouaissa, Ivesa Luebben.



Dr. Annette Jünemann ist Professorin für Politikwissenschaft am Institut für Internationale Politik der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg. Dr. Anja Zorob ist Senior Research Fellow und Koordinatorin des PhD Programms International Development Studies am Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE), Ruhr-Universität Bochum.

Über den Autor



Dr. Annette Jünemann ist Professorin für Politikwissenschaft am Institut für Internationale Politik der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg.

Dr. Anja Zorob ist Senior Research Fellow und Koordinatorin des PhD Programms International Development Studies am Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE), Ruhr-Universität Bochum.


Inhaltsverzeichnis

Mit Beiträgen von Annette Jünemann, Anja Zorob, Cilja Harders, Domenica Preysing, Wolfram Lacher, André Bank, Eric Mohns, Malika Bouziane, Katharina Lenner, Stephan Stetter, Muriel Asseburg, Henner Fürtig, Martin Beck, Simone Hüser, Rachid Ouaissa, Ivesa Luebben.

Revolution I und II: Ägypten zwischen Transformation und Restauration.- Tunesien: Vorreiter des Aufbruchs, Vorbild des Wandels?.- Der libysche Sonderweg: Revolution, Bürgerkrieg und der Aufstieg lokaler Machtzentren.- Die syrische Revolte: Protestdynamik, Regimerepression und Internationalisierung.- Jenseits ,monarchischer Stabilität': Jordanien in Bewegung.- Der Arabische Frühling und die Zuspitzung des israelisch-arabischen Konflikts.- Kalt erwischt? Die Arabellion und ihre Auswirkungen auf Israel und Palästina.- Iran: Nutznießer oder Leidtragender der arabischen Umbrüche?.- Politischer Wandel im Nahen Osten: Versuche einer Analyse des ,arabischen Frühlings'.- Der Zusammenbruch des autoritären Gesellschaftsvertrags: Sozio-ökonomische Hintergründe der arabischen Proteste.- Blockierte Mittelschichten als Motor der Veränderungen in der arabischen Welt?.- Welche Rolle für den Islam? Die Herausbildung eines islamischen Parteienspektrums im post-revolutionären Ägypten.- Geschlechterdemokratie für die Arabische Welt? Die EU-Förderpolitik zwischen Staatsfeminismus und Islamismus.


Klappentext

Seit Dezember 2010 haben die Arabellions Nordafrika und die gesamte Region des Nahen und Mittleren Ostens erfasst. Als stabil geltende autoritäre Machtstrukturen wurden massiv erschüttert, wenn auch nicht überall auf gleiche Weise. Ziel des Bandes ist es, Ursachen und Verlaufsformen der Proteste im spezifischen Kontext der jeweiligen Länder sowie regional übergreifender politischer und sozio-ökonomischer Faktoren zu analysieren. Dabei wird sowohl den Gemeinsamkeiten nachgespürt, die die wellenartige Ausbreitung der Arabellions erklären, als auch den länderspezifischen Besonderheiten, die die Vielgestaltigkeit von Protest und Revolte verstehbar machen. Es wird aufgezeigt, warum man nicht überall von Revolution sprechen kann, welche Formen autoritärer Resilienz vorherrschen und wo es Chancen auf eine friedliche Transformation gibt. Darüber hinaus wird verdeutlicht, dass die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Konsequenzen der Arabellions weit über die Region hinausstrahlen.


Seit Dezember 2010 haben die Arabellions Nordafrika und die gesamte Region des Nahen und Mittleren Ostens erfasst. Als stabil geltende autoritäre Machtstrukturen wurden massiv erschüttert, wenn auch nicht überall auf gleiche Weise. Ziel des Bandes ist es, Ursachen und Verlaufsformen der Proteste im spezifischen Kontext der jeweiligen Länder sowie regional übergreifender politischer und sozio-ökonomischer Faktoren zu analysieren. Dabei wird sowohl den Gemeinsamkeiten nachgespürt, die die wellenartige Ausbreitung der Arabellions erklären, als auch den länderspezifischen Besonderheiten, die die Vielgestaltigkeit von Protest und Revolte verstehbar machen. Es wird aufgezeigt, warum man nicht überall von Revolution sprechen kann, welche Formen autoritärer Resilienz vorherrschen und wo es Chancen auf eine friedliche Transformation gibt. Darüber hinaus wird verdeutlicht, dass die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Konsequenzen der Arabellions weit über die Region hinausstrahlen.

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