Dr. Herbert Altrichter ist Professor am Institut für Pädagogik und Psychologie der Johannes Kepler Universität, Linz.
Dr. Thomas Brüsemeister ist Professor für Soziologie an der Justus-Liebig-Universität, Gießen.
Dr. Jochen Wissinger ist Professor am Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität, Gießen.
In den Bildungssystemen Europas sind gravierende Umbauten institutioneller Regelungsstrukturen zu verzeichnen: In den Schulen werden beispielsweise im Kontext von PISA schulische Gestaltungsspielräume erhöht, Bildungsstandards und externe Evaluations- und Beobachtungsverfahren eingeführt. Diese Veränderungen der Steuerungs- und Koordinationspraxis führen in jüngster Zeit zu einer Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen, die mit dem Governance-Begriff analytisch arbeiten, um die institutionellen Umbauten nachzuvollziehen, ihre vielfältigen Wirkungen zu erfassen und Orientierungswissen zu bieten.
Der Band stellt das Konzept "Governance im Bildungswesen" vor und liefert aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen neue Perspektiven für Steuerungsprozesse im Bildungswesen.
Governance als Analysekonzept zur Erfassung von Dynamik im Bildungssystem - Empirische Bezüge und Anwendungsbeispiele - Strategien zur Erforschung von Governance im BildungswesenMit Beiträgen von Jürgen Kussau, Thomas Brüsemeister, Uwe Schimank, Ute Clement, Herbert Altrichter u.a.
In den Bildungssystemen Europas sind gravierende Umbauten institutioneller Regelungsstrukturen zu verzeichnen: In den Schulen werden beispielsweise im Kontext von PISA schulische Gestaltungsspielräume erhöht, Bildungsstandards und externe Evaluations- und Beobachtungsverfahren eingeführt. Diese Veränderungen der Steuerungs- und Koordinationspraxis führen in jüngster Zeit zu einer Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen, die mit dem Governance-Begriff analytisch arbeiten, um die institutionellen Umbauten nachzuvollziehen, ihre vielfältigen Wirkungen zu erfassen und Orientierungswissen zu bieten. Der Band stellt das Konzept "Governance im Bildungswesen" vor und liefert aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen neue Perspektiven für Steuerungsprozesse im Bildungswesen.
"Lesern, die sich für die interdisziplinäre Bearbeitung von aktuellen Fragen der wirkungsvollen Steuerung bzw. Umstrukturierung von Schul-, Hochschul- und Berufsbildungssystemen interessieren [...], ermöglicht der Band einen höchst informativen und gut lesbaren Einstieg." Die Deutsche Schule - Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis, 01/2008
Governance im Bildungssystem
Einführung.- Educational Governance: Zur Analyse der Handlungskoordination im Mehrebenensystem der Schule.- Kategorien der Governance-Analyse und Transformationen der Systemsteuerung in Österreich.- Does School Governance matter? Herleitungen und Thesen aus dem Bereich "School Effectiveness and School Improvement".- School Governance - Die Fallstudie Luzern.- Schulen unter Zugzwang - Die Schulautonomiegesetzgebung der deutschen Länder als Rahmen der Schulentwicklung.- Zur Funktion staatlicher "Inputs" in der dezentralisierten und outputorientierten Steuerung.- Educational Governance an der Schnittstelle sozialer Systeme - Das Beispiel der beruflichen Bildung.- Die Governance-Perspektive: Analytisches Potenzial und anstehende konzeptionelle Fragen.
Über den Autor
:Dr. Herbert Altrichter ist Professor am Institut für Pädagogik und Psychologie der Johannes Kepler Universität, Linz.
Dr. Thomas Brüsemeister ist Vertretungsprofessor für Bildungstechnologie an der FernUniversität, Hagen.
Dr. Jochen Wissinger ist Professor am Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität, Gießen.
Inhaltsverzeichnis
Governance als Analysekonzept zur Erfassung von Dynamik im Bildungssystem - Empirische Bezüge und Anwendungsbeispiele - Strategien zur Erforschung von Governance im Bildungswesen
Mit Beiträgen von Jürgen Kussau, Thomas Brüsemeister, Uwe Schimank, Ute Clement, Herbert Altrichter u.a.
Klappentext
In den Bildungssystemen Europas sind gravierende Umbauten institutioneller Regelungsstrukturen zu verzeichnen: In den Schulen werden beispielsweise im Kontext von PISA schulische Gestaltungsspielräume erhöht, Bildungsstandards und externe Evaluations- und Beobachtungsverfahren eingeführt. Diese Veränderungen der Steuerungs- und Koordinations-Praxis führen in jüngster Zeit zu einer Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen, die mit dem Governance-Begriff analytisch arbeiten, um die institutionellen Umbauten nachzuvollziehen, ihre vielfältigen Wirkungen zu erfassen und Orientierungswissen zu bieten.nnDer Band stellt das Konzept 'Governance im Bildungswesen' vor und liefert aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen neue Perspektiven für Steuerungsprozesse im Bildungswesen.
In den Bildungssystemen Europas sind gravierende Umbauten institutioneller Regelungsstrukturen zu verzeichnen: In den Schulen werden beispielsweise im Kontext von PISA schulische Gestaltungsspielräume erhöht, Bildungsstandards und externe Evaluations- und Beobachtungsverfahren eingeführt. Diese Veränderungen der Steuerungs- und Koordinationspraxis führen in jüngster Zeit zu einer Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen, die mit dem Governance-Begriff analytisch arbeiten, um die institutionellen Umbauten nachzuvollziehen, ihre vielfältigen Wirkungen zu erfassen und Orientierungswissen zu bieten.
Der Band stellt das Konzept "Governance im Bildungswesen" vor und liefert aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen neue Perspektiven für Steuerungsprozesse im Bildungswesen.