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Fremdenfeindlichkeit
Biosoziale Grundlagen von Ethnozentrismus
Flohr, Anne K.

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Produktbeschreibung

Anne Kathrin Flohr ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Entgegen allen Erwartungen zeigte sich nach dem Ende des Ost-West-Gegensatzes eine kräftige Wiederbelebung von Ethnozentrismus. Ethnische Konflikte zählen zu den bedrückendsten Problemen unserer Zeit. Über die Ursachen von Ethnozentrismus weiß die Wissenschaft aber noch wenig. Aus der Perspektive Politischer Anthropologie leistet dieses Buch einen beachtlichen Beitrag zur Grundlagenforschung. Im Vordergrund steht dabei die Frage nach den natürlichen Wurzeln der ethnozentrischen Verhaltensneigung. Diese wird in ihrem Kern als Ausweitung von Nepotismus bestimmt, der selbst wiederum Ausdruck des Strebens nach Gesamtfitness ist. Somit zeigt sich, daß Ethnozentrismus zu den natürlichen Dispositionen des Menschen gehört. Es ist als eine latente Bereitschaft zu verstehen, die unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen das soziale Handeln prägt.

Ethnozentrismus als Phänomen und Thema der Forschung: Ethnische Konflikte in der Politik - Ethnozentrismus: Ein Zentralproblem der Politik. Begriffserklärung und politische Relevanz - Ethnozentrismustheorien: Konventionelle Forschung und Erfordernis der Neuorientierung / Ethnozentrismus aus biosozialer Perspektive. Genese, Funktion und Resistenz: Biosoziale Grundlagen politischen Handelns und menschlichen Sozialverhaltens allgemein - Biosoziale Grundlagen des Ethnozentrismus - Ethnische Psycho-Logik: Psychische Verstärker der Ethnozentrismusausprägung / Ergebnisse und Perspektiven: Resultate der Untersuchung - Ausblick: Strategien zur Eindämmung ethnischer Konflikte.


1 Ethnozentrismus als Phänomen und Thema der Forschung.- 1.1 Ethnische Konflikte in der Politik.- 1.2 Ethnozentrismus: Ein Zentralproblem der Politik. Begriffsklärung und politische Relevanz.- 1.3 Ethnozentrismustheorien: Konventionelle Forschung und Erfordernis der Neuorientierung.- 2 Ethnozentrismus aus biosozialer Perspektive: Genese, Funktion und Resistenz.- 2.1 Biosoziale Grundlagen politischen Handelns und menschlichen Sozialverhaltens allgemein.- 2.2 Biosoziale Grundlagen des Ethnozentrismus.- 2.3 Ethnische Psycho-Logik: Psychische Verstärker der Ethnozentrismusausprägung.- 3 Ergebnisse und Perspektiven.- 3.1 Resultate der Untersuchung.- 3.2 Ausblick: Strategien zur Eindämmung ethnischer Konflikte.- 4 Literatur.

Über den Autor



Anne Kathrin Flohr ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.


Inhaltsverzeichnis



Ethnozentrismus als Phänomen und Thema der Forschung: Ethnische Konflikte in der Politik - Ethnozentrismus: Ein Zentralproblem der Politik. Begriffserklärung und politische Relevanz - Ethnozentrismustheorien: Konventionelle Forschung und Erfordernis der Neuorientierung / Ethnozentrismus aus biosozialer Perspektive. Genese, Funktion und Resistenz: Biosoziale Grundlagen politischen Handelns und menschlichen Sozialverhaltens allgemein - Biosoziale Grundlagen des Ethnozentrismus - Ethnische Psycho-Logik: Psychische Verstärker der Ethnozentrismusausprägung / Ergebnisse und Perspektiven: Resultate der Untersuchung - Ausblick: Strategien zur Eindämmung ethnischer Konflikte.


Klappentext



Entgegen allen Erwartungen zeigte sich nach dem Ende des Ost-West-Gegensatzes eine kräftige Wiederbelebung von Ethnozentrismus. Ethnische Konflikte zählen zu den bedrückendsten Problemen unserer Zeit. Über die Ursachen von Ethnozentrismus weiß die Wissenschaft aber noch wenig. Aus der Perspektive Politischer Anthropologie leistet dieses Buch einen beachtlichen Beitrag zur Grundlagenforschung. Im Vordergrund steht dabei die Frage nach den natürlichen Wurzeln der ethnozentrischen Verhaltensneigung. Diese wird in ihrem Kern als Ausweitung von Nepotismus bestimmt, der selbst wiederum Ausdruck des Strebens nach Gesamtfitness ist. Somit zeigt sich, daß Ethnozentrismus zu den natürlichen Dispositionen des Menschen gehört. Es ist als eine latente Bereitschaft zu verstehen, die unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen das soziale Handeln prägt.



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