Die Beiträge untersuchen die gesellschaftliche Bedeutung der Weisen in der Antike, die sich in Literatur und Kunst und sogar in religiösen und sozialen Institutionen niederschlug.nnDer Weise unter der literatur- und kulturkritischen Lupe.
Das Interesse an der Weisheitsliteratur Israels und den Kulturen des Nahen Ostens in der Antike hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Forschungsergebnisse aus Archäologie, Theologie und Kulturwissenschaft verdeutlichen, dass die Weisen die Literatur und Sprache einer Kultur entscheidend prägten. Ihr Einfluss erstreckte sich auch auf die Kunst, auf soziale und religiöse Institutionen und die Wissenschaften. Im antiken Israel und Juda, im Nahen Osten und dem griechisch-römischen Reich stellten die Weisen, ähnlich den Priestern, Propheten und Königen, eine eigene Klasse dar.Die Aufsätze dieses Bandes untersuchen diese besondere Gruppe der Weisen im Kontext ihrer Zeit. Im Gegensatz zu anderen Studien konzentrieren sie sich auf die gesellschaftlichen Aspekte der Weisenkaste.
Dr. theol. Armin Lange ist Professor für das Judentum des zweiten Tempels und Vorstand des Instituts für Judaistik der Universität Wien. In seinen Lehrveranstaltungen bestreitet er die Zeit von den Anfängen Israels und Judas bis zum zweiten jüdischen Krieg. In seiner Forschung spezialisiert er sich auf die weisheitliche und prophetische Literatur Israels, die Textfunde vom Toten Meer sowie die Text- und Kanongeschichte der Hebräischen Bibel. Er ist Mitglied des internationalen Herausgeberteams der Textfunde vom Toten Meer.nnThomas Schneider ist Professor für Ägyptologie und Studien des Nahen Ostens an der Universtity of British Columbia in Vancouver.nnProf. Dr. Konrad Schmid ist Professor für alttestamentliche Wissenschaft und frühjüdische Religionsgeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.nnDr. Reinhard Gregor Kratz ist Professor für Altes Testament an der Universität Göttingen und Leiter der Abteilung Biblische Archäologie im Institut für Spezialforschungen, Ephorus des Gerhard-Uhlhorn-Studienkonvikts der evang.-luth. Landeskirche Hannover, Direktor der Vereinigten Theologischen Seminare und des Instituts für Spezialforschungen.nnDr. theol. Leo Perdue ist Professor für Altes Testament an der Brite Divinity School, Texas Christian University in Texas.
Über den Autor
Dr. theol. Leo Perdue ist Professor für Altes Testament an der Brite Divinity School, Texas Christian University in Texas.
Klappentext
Das Interesse an der Weisheitsliteratur Israels und den Kulturen des Nahen Ostens in der Antike hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Forschungsergebnisse aus Archäologie, Theologie und Kulturwissenschaft verdeutlichen, dass die Weisen die Literatur und Sprache einer Kultur entscheidend prägten. Ihr Einfluss erstreckte sich auch auf die Kunst, auf soziale und religiöse Institutionen und die Wissenschaften. Im antiken Israel und Juda, im Nahen Osten und dem griechisch-römischen Reich stellten die Weisen, ähnlich den Priestern, Propheten und Königen, eine eigene Klasse dar.Die Aufsätze dieses Bandes untersuchen diese besondere Gruppe der Weisen im Kontext ihrer Zeit. Im Gegensatz zu anderen Studien konzentrieren sie sich auf die gesellschaftlichen Aspekte der Weisenkaste.
Die Beiträge untersuchen die gesellschaftliche Bedeutung der Weisen in der Antike, die sich in Literatur und Kunst und sogar in religiösen und sozialen Institutionen niederschlug.