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Die Arminiusschlacht
Spurensuche im Teutoburger Wald
Sommer, Michael

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Produktbeschreibung

9 n.Chr. vor 2000 Jahren erlitt der römische Konsular Publius Quinctilius Varus eine der schmachvollsten Niederlagen in der an Siegen so reichen Geschichte des römischen Militärs.
Dicht an den textlichen und archäologischen Quellen beschäftigt sich dieser spannende Text mit der Frage, was damals geschah, und warum Germanien unter Augustus nicht auf Dauer römisch wurde.
In den Wäldern Germaniens war Varus mit seinen Legionen vernichtend geschlagen worden. Bei dieser Nachricht soll Augustus einen Zusammenbruch erlitten und ausgerufen haben: »Quinctilius Varus, gib mir meine Legionen wieder!« Noch Jahrhunderte später sollten sich römische Historiker mit Grausen an das erinnern, was sich im Herbst des Jahres 9 n.Chr. an jenem Ort zutrug, den Tacitus Saltus Teutoburgensis nennt den Wald bei der Teutoburg. Arminius, Germane und römischer Offizier, lieferte hier sein strategisches Meisterstück ab: Im Teutoburger Wald ging nicht nur ein gewaltiges Heer aus drei Legionen zugrunde, sondern auch der römische Traum vom imperium sine fine, vom Reich, das weder in Zeit noch Raum eine Grenze kannte.Der Althistoriker Michael Sommer geht in diesem Buch der Frage auf den Grund, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Dicht an den textlichen und archäologischen Quellen zeigt er, dass das Imperium unter Augustus kurz davor stand, aus Germanen Römer zu machen, und warum das Projekt schließlich scheiterte. Aus den antiken Zeugnissen wird so das Bild des römischen Germanien lebendig, eines Landes, in dem ehrgeizige Männer wie Varus und Arminius nach dem Preis des Sieges strebten.
Michael Sommer ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Oldenburg. Er ist durch zahlreiche Veröffentlichungen zur antiken und hier insbesondere der römischen Kulturund Sozialgeschichte hervorgetreten. Zuletzt bei Kröner erschienen: 'Römische Geschichte I' (2013), 'Römische Geschichte II' und 'Die Arminiusschlacht' (beide 2009).

Über den Autor



Michael Sommer ist Privatdozent und Research Lecturer in Ancient History an der University of Liverpool. Er ist durch zahlreiche Veröffentlichungen zur antiken und hier insbesondere der römischen Kultur- und Sozialgeschichte hervorgetreten. Zuletzt bei Kröner erschienen: Die Phönizier (2005).


Klappentext



In den Wäldern Germaniens war Varus mit seinen Legionen vernichtend geschlagen worden. Bei dieser Nachricht soll Augustus einen Zusammenbruch erlitten und ausgerufen haben: "Quinctilius Varus, gib mir meine Legionen wieder!" Noch Jahrhunderte später sollten sich römische Historiker mit Grausen an das erinnern, was sich im Herbst des Jahres 9 n.Chr. an jenem Ort zutrug, den Tacitus Saltus Teutoburgensis nennt - den Wald bei der Teutoburg. Arminius, Germane und römischer Offizier, lieferte hier sein strategisches Meisterstück ab: Im >Teutoburger Wald< ging nicht nur ein gewaltiges Heer aus drei Legionen zugrunde, sondern auch der römische Traum vom imperium sine fine, vom Reich, das weder in Zeit noch Raum eine Grenze kannte.Der Althistoriker Michael Sommer geht in diesem Buch der Frage auf den Grund, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Dicht an den textlichen und archäologischen Quellen zeigt er, dass das Imperium unter Augustus kurz davor stand, aus Germanen Römer zu machen, und warum das Projekt schließlich scheiterte. Aus den antiken Zeugnissen wird so das Bild des römischen Germanien lebendig, eines Landes, in dem ehrgeizige Männer wie Varus und Arminius nach dem Preis des Sieges strebten.

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