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Die ökologische Benachteiligung der Tropen
Wolfgang Weischet

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Produktbeschreibung

Eines der meistdiskutierten und zugleich brisantesten Probleme unserer Zeit ist der krasse Unterschied im sozial-ökonomischen Entwicklungsstand zwischen den Industrienationen und den Völkern der sog. Dritten und Vierten Welt. In der neuerdings für dieses Phänomen propagierten Schlagwortformulierung vom "Nord-Süd-Gefälle auf der Erde" kommt - wenn auch etwas unvollkommen -der geographische Tatbestand zum Ausdruck, daß der relativ niedrige Entwicklungsstand schwerpunktmäßig im Gürtel der Tropenlän­ der konzentriert ist. Man apostrophiert diesen Teil der Welt zuweilen sogar mit gewissem Recht als "Hungergürtel der Erde". Die Vorstellungen darüber, wie es wohl zu dem Gegensatz gekommen ist, werden außerhalb bestimmter Kreise von Fachleuten in der breiten Öffentlichkeit ganz ausschließlich von den gesellschaftswissenschaftlichen Interpretationen des Problems geformt. Tenor ist: Bei genügender Anstrengung im Innern und zusätzlicher Unterstüt­ zung von außen kann in den betreffenden Ländern nachgeholt werden, was bisher - aus welchen Gründen auch immer - versäumt wurde. Der Gedanke, daß die Menschen dort nichts versäumt haben, sondern daß trotz gleicher Anstrengung aus den Lebensräumen der Tropen agrarwirtschaftlich einfach weniger machbar war - und möglicherweise auch noch ist und weiter sein wird - als aus unseren sog. gemäßigten Breiten, wird von den meisten Menschen mit einem Ausdruck der Überraschung und des gelinden Zweifels an der Ernsthaftigkeit der Überlegung quittiert.
I Ableitung der ökologischen Benachteiligung der Tropen.- 1 Grundthesen.- 2 Genauere Fassung der Problemstellung.- 2.1 Ernährungsprobleme auch bei geringen Bevölkerungsdichten.- 2.2 Im Zeitalter der Entdeckung bereits weniger entwickelt.- 3 Die entscheidenden tropenspezifischen ökologischen Engpässe agrarwirtschaftlicher Inwertsetzung.- 3.1 Produktionsstarker Wald ? produktionsschwache Kulturflächen.- 3.2 Die tropische Wald-Feld-Wechselwirtschaft.- 3.3 Flächenaufwendig und ertragsarm, Hindernis allen Fortschritts.- 3.4 Waldbrache als ökologische Notwendigkeit. Schlüsselstellung der Böden.- 3.5 Die Rolle der Tonminerale als Nährstoffaustauscher.- 3.6 Klimaabhängigkeit der Tonmineralbildung.- 3.7 Wurzelpilze sichern den tropischen Regenwald.- 3.8 Rodungsfolgen in den Tropen bzw. den Außertropen.- 3.9 Fruchtbare Ausnahmegebiete der feuchten Tropen.- 3.10 Potentiell fruchtbare Böden in tropischen Trockengebieten.- 3.11 Staudämme technisch extrem schwierig.- 4 Schluß: Notwendigkeit zum Umdenken.- II Materialien (M).- M 1 Hygrische Zonalgliederung West-Afrikas.- M 2 Klimatische Vegetations- und Bodenzonen West-Afrikas.- M 3 Bevölkerungsverteilung in Afrika.- M 4 Nutzfläche und Bevölkerung für Staaten der Tropen und Außertropen.- M 5 Die Ernährungssituation auf der Erde.- M 6 Ältere Kalkulationen über die Tragfähigkeit tropischer Gebiete.- M 7 Produktion an Biomasse verschiedener klimatischer Vegetationsformationen.- M 8 Verbreitung der Wald-Feld-Wechselwirtschaft, besonders in Afrika.- M 9 Schema der Aschendüngung beim Brennen von Wald oder Busch.- M 10 Ertragsrückgänge auf tropischen Waldböden bei deren Nutzung.- M 11 Beispiele des Feldwechsels im Nutzungssystem der shifting cultivation bei den Azande.- M 12 Arbeitskalender bei der shifting cultivation.- M 13 Rotationszyklen der Wald-Feld-Wechselwirtschaft, in Abhängigkeit von den klimatischen Vegetationsgürteln schematisch regionalisiert.- M 14 Verteilung von Kultur- und Brachland bei der Wald-Feld-Wechselwirtschaft mit festen Siedlungen; Anteil der Kulturflächen im Af-Klima-Gebiet.- M 15 Vergleich der Erträge tropischer und außertropischer Landwirtschaft.- M 16 Verteilung der agrarischen Nutzfläche der autochthonen Bevölkerung in Afrika.- M 17 Chemische Analyse von Gestein und Verwitterungsmantel bei allitischer bzw. siallitischer Verwitterung.- M 18 Mineralzusammensetzung tropischer und subtropischer Verwitterungsböden.- M 19 Schematischer Vergleich der ökologisch entscheidenden Eigenschaften von Böden der feuchten Tropen bzw. Außertropen.- M 20 Horizontanalyse von Böden über Rhyolit im Gossi-Regenwald Äthiopiens.- M 21 Abhängigkeit der Austauschkapazität amazonischer Böden vom Ton- bzw. Kohlenstoffgehalt.- M 22 Nährstoffkreislauf im tropischen Regenwald.- M 23 Typische Tonmineralgehalte, pH-Werte und Austauschkapazitäten von Böden der Tropen und Außertropen.- M 24 Düngereffekte bei fortlaufender Rotation in Ghana nach Nye und Greenland.- M 25 Niederschlags- und Dürreperioden im Gebiet der Trockensavanne des Sudan.- M 26 Kultur- und Bewässerungsflächen der Dekkan-Staaten.- M 27 Der Hirakud-Staudamm und das mit ihm verbundene Bewässerungsgebiet im Staat Orissa am Mahanadi.- M 28 Abflußgang des Mahanadi.- M 29 Daten neuerer Dammbauprojekte in den wichtigsten Dekkan-Staaten im Vergleich mit anderen Gebieten der Erde.- M 30 Abflußdaten einiger Flüße des Dekkan-Plateaus und des Niger im Vergleich zu Rhein und Donau (Außertropen) sowie Columbia-River (Subtropen).- III Zusätzliche Ausführungen (ZA).- ZA 1 Flächenanteile der geographischen Großregionen.- ZA 2 Literaturnachweis zur Trockenfeldbaugrenze.- ZA 3 Bevölkerungs- und agrarisches Produktionswachstum für verschiedene Großregionen der Erde.- ZA 4 Thesen über die Bedeutung von natürlichen Ressourcen bzw. sozio-ökonomischen Maßnahmén für die Entwicklung eines Landes.- ZA 5 Literatur Hutchinson.- ZA 6 Nutzungszyklus bei shifting cultivation nach Nye und Greenland.- ZA 7 Wald-Feld-Wechselwirtschaft der Bakumu bei Stanleyville (Kongo) nach W. Allen.- ZA 8 Zusätzliche Erörterung für und wider die shifting cultivation.- ZA 9 Charakteristika der wichtigsten Bodentypen der Tropen.- ZA 10 Die ökologisch wichtigen Eigenschaften der Humusstoffe.- ZA 11 Schematisches Modell des Kationenaustausches. Austauschkapazitäten verschiedener Stoffe. pH-Wert.- ZA 12 Tonminerale, ihre Bildung und Eigenschaften.- ZA 13 Klimaabhängigkeit der Hydrolyse als dem wichtigsten Vorgang der chemischen Verwitterung.- ZA 14 Chemismus amazonischer Fließgewässer.- ZA 15 Nachweis der Wirkung von Mycorrhizae.- ZA 16 Zur oberflächennahen Wurzelkonzentration in Böden des tropischen Regenwaldes.- ZA 17 Abhängigkeit von Bevölkerungsdichte und geologischem Untergrund in den Tropen.- ZA 18 Standörtliche Verbindung von Fruchtbarkeit und Lebensraumgefährdung in den Tropen.- ZA 19 Staudämme im subtropischen Nord- und randtropischen Zentralafrika.- ZA 20 Klimamorphologische Zonen und topographische Charakteristika der Flächenbildungszone.
Eines der meistdiskutierten und zugleich brisantesten Probleme unserer Zeit ist der krasse Unterschied im sozial-ökonomischen Entwicklungsstand zwischen den Industrienationen und den Völkern der sog. Dritten und Vierten Welt. In der neuerdings für dieses Phänomen propagierten Schlagwortformulierung vom "Nord-Süd-Gefälle auf der Erde" kommt - wenn auch etwas unvollkommen -der geographische Tatbestand zum Ausdruck, daß der relativ niedrige Entwicklungsstand schwerpunktmäßig im Gürtel der Tropenlän der konzentriert ist. Man apostrophiert diesen Teil der Welt zuweilen sogar mit gewissem Recht als "Hungergürtel der Erde". Die Vorstellungen darüber, wie es wohl zu dem Gegensatz gekommen ist, werden außerhalb bestimmter Kreise von Fachleuten in der breiten Öffentlichkeit ganz ausschließlich von den gesellschaftswissenschaftlichen Interpretationen des Problems geformt. Tenor ist: Bei genügender Anstrengung im Innern und zusätzlicher Unterstüt zung von außen kann in den betreffenden Ländern nachgeholt werden, was bisher - aus welchen Gründen auch immer - versäumt wurde. Der Gedanke, daß die Menschen dort nichts versäumt haben, sondern daß trotz gleicher Anstrengung aus den Lebensräumen der Tropen agrarwirtschaftlich einfach weniger machbar war - und möglicherweise auch noch ist und weiter sein wird - als aus unseren sog. gemäßigten Breiten, wird von den meisten Menschen mit einem Ausdruck der Überraschung und des gelinden Zweifels an der Ernsthaftigkeit der Überlegung quittiert.
I Ableitung der ökologischen Benachteiligung der Tropen.- 1 Grundthesen.- 2 Genauere Fassung der Problemstellung.- 2.1 Ernährungsprobleme auch bei geringen Bevölkerungsdichten.- 2.2 Im Zeitalter der Entdeckung bereits weniger entwickelt.- 3 Die entscheidenden tropenspezifischen ökologischen Engpässe agrarwirtschaftlicher Inwertsetzung.- 3.1 Produktionsstarker Wald produktionsschwache Kulturflächen.- 3.2 Die tropische Wald-Feld-Wechselwirtschaft.- 3.3 Flächenaufwendig und ertragsarm, Hindernis allen Fortschritts.- 3.4 Waldbrache als ökologische Notwendigkeit. Schlüsselstellung der Böden.- 3.5 Die Rolle der Tonminerale als Nährstoffaustauscher.- 3.6 Klimaabhängigkeit der Tonmineralbildung.- 3.7 Wurzelpilze sichern den tropischen Regenwald.- 3.8 Rodungsfolgen in den Tropen bzw. den Außertropen.- 3.9 Fruchtbare Ausnahmegebiete der feuchten Tropen.- 3.10 Potentiell fruchtbare Böden in tropischen Trockengebieten.- 3.11 Staudämme technisch extrem schwierig.- 4 Schluß: Notwendigkeit zum Umdenken.- II Materialien (M).- M 1 Hygrische Zonalgliederung West-Afrikas.- M 2 Klimatische Vegetations- und Bodenzonen West-Afrikas.- M 3 Bevölkerungsverteilung in Afrika.- M 4 Nutzfläche und Bevölkerung für Staaten der Tropen und Außertropen.- M 5 Die Ernährungssituation auf der Erde.- M 6 Ältere Kalkulationen über die Tragfähigkeit tropischer Gebiete.- M 7 Produktion an Biomasse verschiedener klimatischer Vegetationsformationen.- M 8 Verbreitung der Wald-Feld-Wechselwirtschaft, besonders in Afrika.- M 9 Schema der Aschendüngung beim Brennen von Wald oder Busch.- M 10 Ertragsrückgänge auf tropischen Waldböden bei deren Nutzung.- M 11 Beispiele des Feldwechsels im Nutzungssystem der shifting cultivation bei den Azande.- M 12 Arbeitskalender bei der shifting cultivation.- M 13 Rotationszyklen der Wald-Feld-Wechselwirtschaft, in Abhängigkeit von den klimatischen Vegetationsgürteln schematisch regionalisiert.- M 14 Verteilung von Kultur- und Brachland bei der Wald-Feld-Wechselwirtschaft mit festen Siedlungen; Anteil der Kulturflächen im Af-Klima-Gebiet.- M 15 Vergleich der Erträge tropischer und außertropischer Landwirtschaft.- M 16 Verteilung der agrarischen Nutzfläche der autochthonen Bevölkerung in Afrika.- M 17 Chemische Analyse von Gestein und Verwitterungsmantel bei allitischer bzw. siallitischer Verwitterung.- M 18 Mineralzusammensetzung tropischer und subtropischer Verwitterungsböden.- M 19 Schematischer Vergleich der ökologisch entscheidenden Eigenschaften von Böden der feuchten Tropen bzw. Außertropen.- M 20 Horizontanalyse von Böden über Rhyolit im Gossi-Regenwald Äthiopiens.- M 21 Abhängigkeit der Austauschkapazität amazonischer Böden vom Ton- bzw. Kohlenstoffgehalt.- M 22 Nährstoffkreislauf im tropischen Regenwald.- M 23 Typische Tonmineralgehalte, pH-Werte und Austauschkapazitäten von Böden der Tropen und Außertropen.- M 24 Düngereffekte bei fortlaufender Rotation in Ghana nach Nye und Greenland.- M 25 Niederschlags- und Dürreperioden im Gebiet der Trockensavanne des Sudan.- M 26 Kultur- und Bewässerungsflächen der Dekkan-Staaten.- M 27 Der Hirakud-Staudamm und das mit ihm verbundene Bewässerungsgebiet im Staat Orissa am Mahanadi.- M 28 Abflußgang des Mahanadi.- M 29 Daten neuerer Dammbauprojekte in den wichtigsten Dekkan-Staaten im Vergleich mit anderen Gebieten der Erde.- M 30 Abflußdaten einiger Flüße des Dekkan-Plateaus und des Niger im Vergleich zu Rhein und Donau (Außertropen) sowie Columbia-River (Subtropen).- III Zusätzliche Ausführungen (ZA).- ZA 1 Flächenanteile der geographischen Großregionen.- ZA 2 Literaturnachweis zur Trockenfeldbaugrenze.- ZA 3 Bevölkerungs- und agrarisches Produktionswachstum für verschiedene Großregionen der Erde.- ZA 4 Thesen über die Bedeutung von natürlichen Ressourcen bzw. sozio-ökonomischen Maßnahmén für die Entwicklung eines Landes.- ZA 5 Literatur Hutchinson.- ZA 6 Nutzungszyklus bei shifting cultivation nach Nye und Greenland.

Inhaltsverzeichnis



I Ableitung der ökologischen Benachteiligung der Tropen.- 1 Grundthesen.- 2 Genauere Fassung der Problemstellung.- 2.1 Ernährungsprobleme auch bei geringen Bevölkerungsdichten.- 2.2 Im Zeitalter der Entdeckung bereits weniger entwickelt.- 3 Die entscheidenden tropenspezifischen ökologischen Engpässe agrarwirtschaftlicher Inwertsetzung.- 3.1 Produktionsstarker Wald - produktionsschwache Kulturflächen.- 3.2 Die tropische Wald-Feld-Wechselwirtschaft.- 3.3 Flächenaufwendig und ertragsarm, Hindernis allen Fortschritts.- 3.4 Waldbrache als ökologische Notwendigkeit. Schlüsselstellung der Böden.- 3.5 Die Rolle der Tonminerale als Nährstoffaustauscher.- 3.6 Klimaabhängigkeit der Tonmineralbildung.- 3.7 Wurzelpilze sichern den tropischen Regenwald.- 3.8 Rodungsfolgen in den Tropen bzw. den Außertropen.- 3.9 Fruchtbare Ausnahmegebiete der feuchten Tropen.- 3.10 Potentiell fruchtbare Böden in tropischen Trockengebieten.- 3.11 Staudämme technisch extrem schwierig.- 4 Schluß: Notwendigkeit zum Umdenken.- II Materialien (M).- M 1 Hygrische Zonalgliederung West-Afrikas.- M 2 Klimatische Vegetations- und Bodenzonen West-Afrikas.- M 3 Bevölkerungsverteilung in Afrika.- M 4 Nutzfläche und Bevölkerung für Staaten der Tropen und Außertropen.- M 5 Die Ernährungssituation auf der Erde.- M 6 Ältere Kalkulationen über die Tragfähigkeit tropischer Gebiete.- M 7 Produktion an Biomasse verschiedener klimatischer Vegetationsformationen.- M 8 Verbreitung der Wald-Feld-Wechselwirtschaft, besonders in Afrika.- M 9 Schema der Aschendüngung beim Brennen von Wald oder Busch.- M 10 Ertragsrückgänge auf tropischen Waldböden bei deren Nutzung.- M 11 Beispiele des Feldwechsels im Nutzungssystem der shifting cultivation bei den Azande.- M 12 Arbeitskalender bei der shifting cultivation.- M 13 Rotationszyklen der Wald-Feld-Wechselwirtschaft, in Abhängigkeit von den klimatischen Vegetationsgürteln schematisch regionalisiert.- M 14 Verteilung von Kultur- und Brachland bei der Wald-Feld-Wechselwirtschaft mit festen Siedlungen; Anteil der Kulturflächen im Af-Klima-Gebiet.- M 15 Vergleich der Erträge tropischer und außertropischer Landwirtschaft.- M 16 Verteilung der agrarischen Nutzfläche der autochthonen Bevölkerung in Afrika.- M 17 Chemische Analyse von Gestein und Verwitterungsmantel bei allitischer bzw. siallitischer Verwitterung.- M 18 Mineralzusammensetzung tropischer und subtropischer Verwitterungsböden.- M 19 Schematischer Vergleich der ökologisch entscheidenden Eigenschaften von Böden der feuchten Tropen bzw. Außertropen.- M 20 Horizontanalyse von Böden über Rhyolit im Gossi-Regenwald Äthiopiens.- M 21 Abhängigkeit der Austauschkapazität amazonischer Böden vom Ton- bzw. Kohlenstoffgehalt.- M 22 Nährstoffkreislauf im tropischen Regenwald.- M 23 Typische Tonmineralgehalte, pH-Werte und Austauschkapazitäten von Böden der Tropen und Außertropen.- M 24 Düngereffekte bei fortlaufender Rotation in Ghana nach Nye und Greenland.- M 25 Niederschlags- und Dürreperioden im Gebiet der Trockensavanne des Sudan.- M 26 Kultur- und Bewässerungsflächen der Dekkan-Staaten.- M 27 Der Hirakud-Staudamm und das mit ihm verbundene Bewässerungsgebiet im Staat Orissa am Mahanadi.- M 28 Abflußgang des Mahanadi.- M 29 Daten neuerer Dammbauprojekte in den wichtigsten Dekkan-Staaten im Vergleich mit anderen Gebieten der Erde.- M 30 Abflußdaten einiger Flüße des Dekkan-Plateaus und des Niger im Vergleich zu Rhein und Donau (Außertropen) sowie Columbia-River (Subtropen).- III Zusätzliche Ausführungen (ZA).- ZA 1 Flächenanteile der geographischen Großregionen.- ZA 2 Literaturnachweis zur Trockenfeldbaugrenze.- ZA 3 Bevölkerungs- und agrarisches Produktionswachstum für verschiedene Großregionen der Erde.- ZA 4 Thesen über die Bedeutung von natürlichen Ressourcen bzw. sozio-ökonomischen Maßnahmén für die Entwicklung eines Landes.- ZA 5 Literatur Hutchinson.- ZA 6 Nutzungszyklus bei shifting cultivation nach Nye und Greenland.- ZA 7 Wald-Feld-Wechselwirtschaft der Bakumu bei Stanleyville (Kongo) nach W. Allen.- ZA 8 Zusätzliche Erörterung für und wider die shifting cultivation.- ZA 9 Charakteristika der wichtigsten Bodentypen der Tropen.- ZA 10 Die ökologisch wichtigen Eigenschaften der Humusstoffe.- ZA 11 Schematisches Modell des Kationenaustausches. Austauschkapazitäten verschiedener Stoffe. pH-Wert.- ZA 12 Tonminerale, ihre Bildung und Eigenschaften.- ZA 13 Klimaabhängigkeit der Hydrolyse als dem wichtigsten Vorgang der chemischen Verwitterung.- ZA 14 Chemismus amazonischer Fließgewässer.- ZA 15 Nachweis der Wirkung von Mycorrhizae.- ZA 16 Zur oberflächennahen Wurzelkonzentration in Böden des tropischen Regenwaldes.- ZA 17 Abhängigkeit von Bevölkerungsdichte und geologischem Untergrund in den Tropen.- ZA 18 Standörtliche Verbindung von Fruchtbarkeit und Lebensraumgefährdung in den Tropen.- ZA 19 Staudämme im subtropischen Nord- und randtropischen Zentralafrika.- ZA 20 Klimamorphologische Zonen und topographische Charakteristika der Flächenbildungszone.


Klappentext



Eines der meistdiskutierten und zugleich brisantesten Probleme unserer Zeit ist der krasse Unterschied im sozial-ökonomischen Entwicklungsstand zwischen den Industrienationen und den Völkern der sog. Dritten und Vierten Welt. In der neuerdings für dieses Phänomen propagierten Schlagwortformulierung vom "Nord-Süd-Gefälle auf der Erde" kommt - wenn auch etwas unvollkommen -der geographische Tatbestand zum Ausdruck, daß der relativ niedrige Entwicklungsstand schwerpunktmäßig im Gürtel der Tropenlän­ der konzentriert ist. Man apostrophiert diesen Teil der Welt zuweilen sogar mit gewissem Recht als "Hungergürtel der Erde". Die Vorstellungen darüber, wie es wohl zu dem Gegensatz gekommen ist, werden außerhalb bestimmter Kreise von Fachleuten in der breiten Öffentlichkeit ganz ausschließlich von den gesellschaftswissenschaftlichen Interpretationen des Problems geformt. Tenor ist: Bei genügender Anstrengung im Innern und zusätzlicher Unterstüt­ zung von außen kann in den betreffenden Ländern nachgeholt werden, was bisher - aus welchen Gründen auch immer - versäumt wurde. Der Gedanke, daß die Menschen dort nichts versäumt haben, sondern daß trotz gleicher Anstrengung aus den Lebensräumen der Tropen agrarwirtschaftlich einfach weniger machbar war - und möglicherweise auch noch ist und weiter sein wird - als aus unseren sog. gemäßigten Breiten, wird von den meisten Menschen mit einem Ausdruck der Überraschung und des gelinden Zweifels an der Ernsthaftigkeit der Überlegung quittiert.