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Fragmente
Prosa, Dialoge, Essays, Autobiografisches
Schmidt, Arno

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Produktbeschreibung

Der erste Ergänzungsband zur Bargfelder Ausgabe versammelt die Fragmente aus dem Nachlaß Arno Schmidts. Unabgeschlossenes und Ideenskizzen, teils mit zugehörigem Zettelmaterial, machen den Hauptteil dieses Bandes aus; aber auch erst kurz vor der letzten überarbeitung abgebrochene Texte wie der Radiodialog über Ludvig Holberg oder der Essay über Karl Philipp Moritz werden hier erstmals veröffentlicht.
Kühe in Halbtrauer, eine der bekanntesten Erzählungen Schmidts, die Titelgeberin für die 1964 erstmals erschiene ländliche Geschichte, wurde von ihm erst in der dritten Fassung zur Veröffentlichung vorgesehen. Die ersten beiden Entwürfe, in denen sich die Erzählperspektive auf das Thema, den deutschen Widerstand, herauskristallisiert, liegen hier zum ersten Mal in Buchform vor, ebenso die fragmentarische Urfassung des Joyce-Dialogs Der Meister des Odysseus, in der Schmidt sich erstmals ausführlich mit Finnegans Wake auseinandersetzte - eine Beschäftigung, die fast sein ganzes Leben lang anhalten sollte.
Ein ausführlicher editorischer Anhang erläutert die Entstehung der Texte und gibt die wichtigsten Varianten wieder.


Aus dem Inhalt:
PROSA
Mein Onkel Nikolaus / Achamoth / Dächer / Düsternstrasse 15 / B 541 683 / Brüssel / Brand s=Haide / Birdo s Wald oder Das Reich des Übergangs / Die Feuerstellung/Bald / Dichter machen. / Schwarze Spiegel II / Lilienthal 1801 / Vorrede zu "Kaff Auch Mare Crisium" / Die Krone / Bargfelder Sagen / Auszüge aus "Wald- und Feldkulte" von Wilhelm Mannhardt / Kühe in Halbtrauer. 1. Entwurf / Kühe in Halbtrauer. 2.Entwurf / Lessing in Wilsede / Auf & Ab. / Der May-Fan / Die Schule der Atheisten l. Entwurf

DIALOGE
Gadir oder: Erkenne dich selbst (Funkfassung) / So fing es an. / Holberg / Das Buch Mormon / Brauchbare Wendungen zu Sturm & Drang / Zur Literaturkritik / Der Meister des Odysseus / Die Tugenden der Kaulquappe.

ESSAYS
Arno Schmidts Wundertüte / Vorwort zur Übersetzung von James Fenimore Cooper: "Conanchet oder die Beweinte von Wish-Ton-Wish" / Finster war s, der Mond schien helle / Sechs Reden und Texte für Eberhard Schlotter / Karl May und kein Ende! / Berechnungen III / Zwei Klappentextentwürfe für Evan Hunter: "Aber wehe dem Einzelnen" / Die Sechse. / Der arme Anton Reiser / Manes der Unsinnigen / Zwei Texte für den Bläschke-Verlag / Friedrich de la Motte-Fouqué / Karl May. / Samuel Christian Pape / Jermak. / Notizen für "Vorläufiges zu Zettels Traum" / Über Privatbibliotheken - Unsere Bücher / Fast ausfällig Fromme

AUTOBIOGRAFISCHES
Biographische Skizze / Die Dichter unserer Zeit / Meine Bücher / Stichworte zur Verteidigung von "Seelandschaft mit Pocahontas" / Arno Schmidt / Akte Bargfeld / Materialien für eine Biografie.

BILDER
Umschlagentwurf zu "Brand s Haide" / Karten- und Architekturskizze zu "Brand s Haide" / Zeichnung "Mörder im Walde" / Umschlagentwurf zu "Seelandschaft mit Pocahontas" / Umschlagentwurf zu "Dya Na Sore"ANHA NG
Editorische Nachbemerkung / Abkürzungen und Varianten-Apparat / Korrekturen zur Bargfelder Ausgabe
Schmidt, Arno

Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher, von 1947 an als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurückgezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung Leviathan in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk Zettel's Traum, 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.



Rauschenbach, Bernd

Bernd Rauschenbach, geboren 1952 in Berlin, arbeitet als geschäftsführender Vorstand für die Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld. Mit Susanne Fischer ist er Herausgeber u. a. der Bargfelder Ausgabe der Werke Arno Schmidts.



Fischer, Susanne
Susanne Fischer, 1960 in Hamburg geboren, Journalistin und Schriftstellerin, arbeitet als Geschäftsführerin der Arno Schmidt Stiftung. Sie ist u.a. Mitherausgeberin der Bargfelder Ausgabe der Werke Arno Schmidts und Herausgeberin der Tagebücher von Schmidts Ehefrau Alice. 2013 wurde sie mit dem Ben-Witter-Preis ausgezeichnet. Susanne Fischer lebt in einem kleinen Dorf bei Celle.

Über den Autor



Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher, von 1947 an als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurückgezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung Leviathan in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk Zettel's Traum, 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.



Bernd Rauschenbach, geboren 1952 in Berlin, arbeitet als geschäftsführender Vorstand für die Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld. Mit Susanne Fischer ist er Herausgeber u. a. der Bargfelder Ausgabe der Werke Arno Schmidts.



Susanne Fischer, 1960 in Hamburg geboren, Journalistin und Schriftstellerin, arbeitet als Geschäftsführerin der Arno Schmidt Stiftung. Sie ist u.a. Mitherausgeberin der Bargfelder Ausgabe der Werke Arno Schmidts und Herausgeberin der Tagebücher von Schmidts Ehefrau Alice. 2013 wurde sie mit dem Ben-Witter-Preis ausgezeichnet. Susanne Fischer lebt in einem kleinen Dorf bei Celle.


Klappentext



Der erste Ergänzungsband zur Bargfelder Ausgabe versammelt die Fragmente aus dem Nachlaß Arno Schmidts. Unabgeschlossenes und Ideenskizzen, teils mit zugehörigem Zettelmaterial, machen den Hauptteil dieses Bandes aus; aber auch erst kurz vor der letzten überarbeitung abgebrochene Texte wie der Radiodialog über Ludvig Holberg oder der Essay über Karl Philipp Moritz werden hier erstmals veröffentlicht.Kühe in Halbtrauer, eine der bekanntesten Erzählungen Schmidts, die Titelgeberin für die 1964 erstmals erschiene ländliche Geschichte, wurde von ihm erst in der dritten Fassung zur Veröffentlichung vorgesehen. Die ersten beiden Entwürfe, in denen sich die Erzählperspektive auf das Thema, den deutschen Widerstand, herauskristallisiert, liegen hier zum ersten Mal in Buchform vor, ebenso die fragmentarische Urfassung des Joyce-Dialogs Der Meister des Odysseus, in der Schmidt sich erstmals ausführlich mit Finnegans Wake auseinandersetzte - eine Beschäftigung, die fast sein ganzes Leben lang anhalten sollte.Ein ausführlicher editorischer Anhang erläutert die Entstehung der Texte und gibt die wichtigsten Varianten wieder.


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