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Jubilieren
Über religiöse Rede
Latour, Bruno

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Produktbeschreibung

Warum haben wir die religiöse Sprache verloren? Was ist das Spezifikum religiöser Rede im Vergleich zur wissenschaftlichen Sprache? Das sind die tiefen Fragen, denen Bruno Latour in seinem wohl persönlichsten Buch nachgeht. Ausgehend von seiner eigenen religiösen Erfahrung, setzt er zu einer kritischen Reflexion an.
Während in den Natur- und Sozialwissenschaften der Forscher die Aufgabe hat, seinen Beitrag zum großen Bau des Wissens zu leisten, zu entdecken und zu erfinden, geht es dem religiös Suchenden laut Latour um die Treue zum Wort, die Genauigkeit der Wiederholung. Er will nicht entdecken, sondern wiederentdecken, nicht erfinden, sondern wiederfinden; er strebt nicht nach dem Neuen, sondern will erneuern. Das ist das Besondere religiöser Rede. Sie ist hierin der Sprache der Liebe verwandt, die mit jedem "Ich liebe dich" den Bund zu erneuern sucht. Bei dieser Verwandtschaft muß ansetzen, wer die Möglichkeit oder Unmöglichkeit religiöser Rede heute verstehen möchte. In einer faszinierenden Mischung aus Analyse und Andacht spürt Latour ihr nach.
"Latours Buch über die Dialektik der religiösen Rede ist eine Anrufung, eine Beschwörung des Lesers, Hilferuf und Mahnung zugleich. Zweifellos ein höchst origineller Wurf, der wirklich neues Licht auf diese No Go - Area der säkularen Vernunft wirft."
Manuel Gogos, WDR 3 19.07.2011
Bruno Latour, geboren 1947 in Beaune, Burgund, Sohn einer Winzerfamilie. Studium der Philosophie und Anthropologie, von 1982 bis 2006 Professor am Centre de l'Innovation an der Ecole nationale supérieure de mine in Paris. Gastprofessor an der University of California San Diego, der London School of Economics und am historischen Seminar der Harvard University. Seit Juni 2007 ist Bruno Latour Professor am Sciences Politiques Paris und dem Centre de Sociologie des Organisations (CSO).

Bücher Bruno Latours:

Chroniques d'un amateur de science. Paris, Presses de l'Ecole des Mines de Paris, 2006.

Les atmosphères de la politique - dialogue sur la démocratie. Les Empêcheurs, Paris 2006 (avec Philippe Descola, François Jullien, Gilles Kepel, Derrick de Kerckhove, Giovalli Levi, Sebastiano, Maffettone, Angelo Scola, Peter Sloterdijk, Isabelle Stengers, Adam Zagajewski).

Making Things Public - Atmospheres of Democracy. MIT Press and ZKM Karlsruhe, Germany, 2005. Edited by Bruno Latour and Peter Weibel.
Reassembling the Social - An Introduction to Actor-Network-Theory. Oxford University Press, 2005.

La Fabrique du droit. Une ethnographie du Conseil d'Etat, Paris, La Découverte, 2002.

Jubiler ou les tourments de la parole religieuse, Les Empêcheurs-Le Seuil, Paris, 2002.

Politiques de la nature. Comment faire entrer les sciences en démocratie. Paris, La Découverte, 1999.

Paris ville invisible, Les Empêcheurs de penser en rond & La Découverte 1998, (avec Emilie Hermant).

Pandora's Hope. Essays on the Reality of Science Studies, Harvard University Press, Cambridge, Mass., 1999.

La clef de Berlin et autres leçons d'un amateur de sciences, La Découverte, Paris, 1993.

Aramis ou l'amour des techniques, La Découverte, Paris, 1992.

Nous n'avons jamais été modernes - essai d'anthropologie symétrique, La Découverte, Paris, 1991.

Science in Action, How to Follow Scientists and Engineers through Society, Harvard University Press, Cambridge Mass., 1987.

Les Microbes: guerre et paix, suivi de Irréductions, A.-M. Métaillé, Paris, 1984.

Laboratory Life: the Social Construction of Scientific Facts, Sage, Los Angeles, Londres, 1979, (avec Steve Woolgar).

Klappentext



Warum haben wir die religiöse Sprache verloren? Was ist das Spezifikum religiöser Rede im Vergleich zur wissenschaftlichen Sprache? Das sind die tiefen Fragen, denen Bruno Latour in seinem wohl persönlichsten Buch nachgeht. Ausgehend von seiner eigenen religiösen Erfahrung, setzt er zu einer kritischen Reflexion an.
Während in den Natur- und Sozialwissenschaften der Forscher die Aufgabe hat, seinen Beitrag zum großen Bau des Wissens zu leisten, zu entdecken und zu erfinden, geht es dem religiös Suchenden laut Latour um die Treue zum Wort, die Genauigkeit der Wiederholung. Er will nicht entdecken, sondern wiederentdecken, nicht erfinden, sondern wiederfinden; er strebt nicht nach dem Neuen, sondern will erneuern. Das ist das Besondere religiöser Rede. Sie ist hierin der Sprache der Liebe verwandt, die mit jedem »Ich liebe dich« den Bund zu erneuern sucht. Bei dieser Verwandtschaft muß ansetzen, wer die Möglichkeit oder Unmöglichkeit religiöser Rede heute verstehen möchte. In einer faszinierenden Mischung aus Analyse und Andacht spürt Latour ihr nach.


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