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Philosophische Elemente einer Theorie der Gesellschaft
Hrsg. v. Tobias ten Brink und Marc Phillip Nogueira
Adorno, Theodor W.

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Produktbeschreibung

Theodor W. Adorno war seit dem amerikanischen Exil mit den Spielregeln der empirischen Sozialforschung bestens vertraut. Die Erfahrungen, die er mit der damals avanciertesten Form dieser Untersuchungsmethoden hatte sammeln können, bestimmten auch die Forschungen, die das Frankfurter Institut für Sozialforschung seit 1950 unter Horkheimers und seiner Leitung unternahm. Im Unterschied aber zu den meisten sozialwissenschaftlichen Instituten, die sich auf die Verfeinerung des empirischen Instrumentariums verlegten, war Adorno immer auch an dem prekären Verhältnis zwischen der soziologischen Theorie und ihrem Gegenstand, der Gesellschaft, interessiert. Nicht überraschend also, daß Adorno für die Darstellung der Bedingungen einer möglichen Gesellschaftstheorie, die das Thema dieser Vorlesungen sind, auf die philosophische Tradition zurückging. Sowenig es in der Philosophie einen kontinuierlichen Übergang von den Prinzipien der Erkenntnis zur Erscheinung und umgekehrt gibt, sowenig gibt es einen von der Theorie zum gesellschaftlichen Faktum in der Soziologie.
Vorlesungen - Anmerkungen der Herausgeber - Editorische Nachbemerkung
Adorno, Theodor W.
Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen.

Brink, Tobias
Tobias ten Brink, Politikwissenschaftler,ist Mitarbeiter in Forschungsprojekten des Instituts für Soziolforschung in Frankfurt/M.

Nogueira, Marc Phillip
Marc Phillip Nogueira, Soziologe, ist Mitarbeiter in Forschungsprojekten des Instituts für Soziolforschung in Frankfurt/M.

Über den Autor



Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen.




Tobias ten Brink, Politikwissenschaftler,ist Mitarbeiter in Forschungsprojekten des Instituts für Soziolforschung in Frankfurt/M.

Marc Phillip Nogueira, Soziologe, ist Mitarbeiter in Forschungsprojekten des Instituts für Soziolforschung in Frankfurt/M.


Inhaltsverzeichnis



Vorlesungen - Anmerkungen der Herausgeber - Editorische Nachbemerkung


Klappentext



Theodor W. Adorno war seit dem amerikanischen Exil mit den Spielregeln der empirischen Sozialforschung bestens vertraut. Die Erfahrungen, die er mit der damals avanciertesten Form dieser Untersuchungsmethoden hatte sammeln können, bestimmten auch die Forschungen, die das Frankfurter Institut für Sozialforschung seit 1950 unter Horkheimers und seiner Leitung unternahm. Im Unterschied aber zu den meisten sozialwissenschaftlichen Instituten, die sich auf die Verfeinerung des empirischen Instrumentariums verlegten, war Adorno immer auch an dem prekären Verhältnis zwischen der soziologischen Theorie und ihrem Gegenstand, der Gesellschaft, interessiert. Nicht überraschend also, daß Adorno für die Darstellung der Bedingungen einer möglichen Gesellschaftstheorie, die das Thema dieser Vorlesungen sind, auf die philosophische Tradition zurückging. Sowenig es in der Philosophie einen kontinuierlichen Übergang von den Prinzipien der Erkenntnis zur Erscheinung und umgekehrt gibt, sowenig gibt es einen von der Theorie zum gesellschaftlichen Faktum in der Soziologie.


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