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Probleme der Rationalität
Davidson, Donald & Cavell, Marcia

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Produktbeschreibung

Seit den frühen 1960er Jahren bis zu seinem Tod im Sommer 2003 war Donald Davidson der wohl einflußreichste Philosoph englischer Sprache. Mit Probleme der Rationalität liegt nun der vierte Band seiner philosophischen Schriften in deutscher Übersetzung vor und mit ihm eine weitere Etappe auf Davidsons Weg zu »einer einheitlichen Theorie des Denkens, der Bedeutung und des Handelns«. Der so betitelte Aufsatz bildet zugleich das programmatische Epizentrum dieses Bandes.

Rationalität, so Davidsons Generalthese, ist dabei eine notwendige Bedingung, um das Denken, Sprechen und Handeln anderer interpretieren, d. h. verstehen zu können, und sie spielt eine tragende Rolle bei der Frage, welchen Wesen wir überhaupt einen Geist zusprechen können. In weiteren Abhandlungen wendet Davidson diese These etwa auf die Frage nach der Objektivität der Werte an, fragt sich, ob es eine »Wissenschaft der Rationalität « geben könne, und liefert eine scharfsinnige Analyse von »Turings Test«. Den krönenden Abschluß bilden die berühmten Aufsätze über Irrationalität.

Der Band, den der Autor nicht mehr selbst zum Abschluß bringen konnte, wird von seiner Frau Marcia Cavell eingeleitet und schließt mit einem bewegenden Interview, das Ernie Lepore mit Donald Davidson über dessen Leben und Werk geführt hat.
- Das Problem der Objektivität (1995) - Das Ausdruck von Wertungen (1984) - Die Objektivität der Werte (1995) - Interpersonelle Wertvergleiche (1986) - Turings Test (1990) - Repräsentieren und Interpretieren (1990) - Probleme der Handlungserklärung (1987) - Ist eine Wissenschaft der Rationalität möglich? (1995) - Bedingungen für Gedanken (2001) - Eine Einheitstheorie über Gedanken, Bedeutung und Handlungen (1980) - Paradoxien der Irrationalität (1982) - Inkohärenz und Irrationalität (1985) - Täuschung und Teilung (1986) - Wer wird zum Narren gehalten? (1997) - Gespräch mit Ernie Lepore
»Das Werk Donald Davidsons, das mit diesem Aufsatzband vollständig auf Deutsch in der brillanten Übersetzung von Joachim Schulte vorliegt, bildet ein System. Die Analysen der einzelnen Essays ergänzen einander. Davidson hat eine Theorie des menschlichen Handelns, Erkennens, Wollens und Wünschens, der Vernunft und der Unvernunft vorgelegt, die eine erstaunliche Kohärenz aufweist.«
Michael Hampe, Neue Zürcher Zeitung
Davidson, Donald
Donald Davidson (1917-2003) lehrte u. a. in New York, Stanford, Chicago und Paris. 1970 hielt er die legendären John Locke Lectures in Oxford, 1991 wurde er mit dem Hegel-Preis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. Davidson war u. a. Mitglied der American Academy of Arts and Sciences sowie Fellow der British Academy. Zuletzt war er Willis S. and Marion Slusser Professor für Philosophie an der University of California in Berkeley.

Schulte, Joachim
Joachim Schulte ist Autor mehrerer Bücher über Ludwig Wittgenstein und Mitherausgeber der Kritischen Editionen von Wittgensteins Hauptwerken.

Über den Autor



Donald Davidson (1917-2003) lehrte u. a. in New York, Stanford, Chicago und Paris. 1970 hielt er die legendären John Locke Lectures in Oxford, 1991 wurde er mit dem Hegel-Preis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. Davidson war u. a. Mitglied der American Academy of Arts and Sciences sowie Fellow der British Academy. Zuletzt war er Willis S. and Marion Slusser Professor für Philosophie an der University of California in Berkeley.


Inhaltsverzeichnis



- Das Problem der Objektivität (1995) - Das Ausdruck von Wertungen (1984) - Die Objektivität der Werte (1995) - Interpersonelle Wertvergleiche (1986) - Turings Test (1990) - Repräsentieren und Interpretieren (1990) - Probleme der Handlungserklärung (1987) - Ist eine Wissenschaft der Rationalität möglich? (1995) - Bedingungen für Gedanken (2001) - Eine Einheitstheorie über Gedanken, Bedeutung und Handlungen (1980) - Paradoxien der Irrationalität (1982) - Inkohärenz und Irrationalität (1985) - Täuschung und Teilung (1986) - Wer wird zum Narren gehalten? (1997) - Gespräch mit Ernie Lepore


Klappentext



Seit den frühen 1960er Jahren bis zu seinem Tod im Sommer 2003 war Donald Davidson der wohl einflußreichste Philosoph englischer Sprache. Mit Probleme der Rationalität liegt nun der vierte Band seiner philosophischen Schriften in deutscher Übersetzung vor und mit ihm eine weitere Etappe auf Davidsons Weg zu »einer einheitlichen Theorie des Denkens, der Bedeutung und des Handelns«. Der so betitelte Aufsatz bildet zugleich das programmatische Epizentrum dieses Bandes.

Rationalität, so Davidsons Generalthese, ist dabei eine notwendige Bedingung, um das Denken, Sprechen und Handeln anderer interpretieren, d. h. verstehen zu können, und sie spielt eine tragende Rolle bei der Frage, welchen Wesen wir überhaupt einen Geist zusprechen können. In weiteren Abhandlungen wendet Davidson diese These etwa auf die Frage nach der Objektivität der Werte an, fragt sich, ob es eine »Wissenschaft der Rationalität « geben könne, und liefert eine scharfsinnige Analyse von »Turings Test«. Den krönenden Abschluß bilden die berühmten Aufsätze über Irrationalität.

Der Band, den der Autor nicht mehr selbst zum Abschluß bringen konnte, wird von seiner Frau Marcia Cavell eingeleitet und schließt mit einem bewegenden Interview, das Ernie Lepore mit Donald Davidson über dessen Leben und Werk geführt hat.