reine Buchbestellungen ab 5 Euro senden wir Ihnen Portofrei zu

Kunstende
Drei ästhetische Studien
Düttmann, Alexander Garcia

16,45 €

inkl. MwSt. · Portofrei
Artikel zur Zeit nicht bestellbar

Produktbeschreibung

Mit dem Enstehen eines jeden Kunstwerkes beginnt Kunst von neuem, gelangt sie erneut an ihr Ende. Wenn also Kunst nicht einfach gegeben ist und der Künstler sich nicht einfach auf ihr Existenzrecht verlassen kann, dann hat auch ihr Ende keine im voraus bestimmbare Bedeutung. In der Kunst geht es stets um ihr Ende, ihr Ende ist aber stets ein Kunstende.
Für die Vorrede zu seinem Traktat über das deutsche Trauerspiel wählt Walter Benjamin ein Motto von Goethe, in dem es heißt, die Kunst stelle sich "immer ganz in jedem einzelnen Kunstwerk" dar. Mit dem Entstehen eines jeden Kunstwerks fängt die Kunst von neuem an, gelangt sie erneut an ihr Ende. In diesem Sinne erweist sich die Kunst als der Einsatz eines jeden Kunstwerks. Zugleich zeigt sich, dass es in jedem Kunstwerk stets wieder um das Ende der Kunst geht, um ein mögliches Versäumnis oder Versagen, das die Kunst als Ganze trifft, und um ein durch nichts verbürgtes Gelingen. In seinen Studien stellt Düttmann die Frage nach dem Ende der Kunst aus verschiedenen Perspektiven: Ermöglicht der Begriff des Endes eine einheitliche Aufgabe der Kunst? Wie funktioniert die Logik der kunstphilosophischen Diskurse, die vom Ende der Kunst handeln? Besteht das Ende der Kunst in ihrer Verwandlung zur Ware? Verdankt es sich dem Bilderverbot oder dem Zwang ihrer Rechtfertigung vor der Ö ffentlichkeit? Ist das Ende der Kunst am Ende eine Befreiung von der eigenen Endlosigkeit? Neben der Diskussion verschiedener ästhetischer Positionen greift Düttmann immer wieder auf konkrete Werke zurück, die als Anschauungsmaterial zur Beantwortung der zentralen Frage dienen: Ist das Ende der Kunst nicht konstitutiv für die Kunst als solche?
Alexander García Düttmann ist Professor für Philosophie und Visuelle Kultur am Goldsmiths College der University of London.

Klappentext



Mit dem Enstehen eines jeden Kunstwerkes beginnt Kunst von neuem, gelangt sie erneut an ihr Ende. Wenn also Kunst nicht einfach gegeben ist und der Künstler sich nicht einfach auf ihr Existenzrecht verlassen kann, dann hat auch ihr Ende keine im voraus bestimmbare Bedeutung. In der Kunst geht es stets um ihr Ende, ihr Ende ist aber stets ein Kunstende.


Ähnliche Artikel