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Die Verführbarkeit des Philosophen
Blumenberg, Hans

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Produktbeschreibung

Die Verführbarkeit des Philosophen berichtet von unglücklichen, grotesken oder auch nur unerfreulichen Fällen, in denen Leben und Lehre der Denker nicht in Deckung zu bringen sind. Die thematische Spannweite der Essays dieses Buches reicht von Heidegger bis zu Wittgenstein, von der Seins- bis zur Sprachphilosophie. Im Zentrum der Polemik steht dabei die "Inkarnation des kleinen Mannes", der Seinsdenker aus Meßkirch in seiner Faszination und Fragwürdigkeit.
"Ohne Philosophie nicht leben können"
- diese Formulierung des Philosophen Edmund Husserl hielt sein Kollege Hans Blumenberg für zweifelhaft. Wie lebt es sich aber mit Philosophie?

Die Verführbarkeit des Philosophen berichtet von unglücklichen, grotesken oder auch nur unerfreulichen Fällen, in denen Leben und Lehre der Denker nicht in Übereinstimmung zu bringen sind.
Aktive Teilnahme an Zeitgeschichte und Politik war selten die Stärke des Philosophen. Deshalb wendet sich seine Schwäche - nicht verhindern zu können oder zu wollen, von der Macht gebraucht oder mißbraucht zu werden - um so unbarmherziger gegen ihn.
Verführbarkeit entsteht aber auch durch die Verlockung der Philosophie, geschlossene Systeme zu schaffen, Endgültigkeit herstellen zu wollen, alle Fragen für alle Zeiten gültig zu beantworten. Dies zeigt Hans Blumenberg in einem Panorama der Geistesgeschichte, das bis in die Antike und zu den ersten Versuchen der Lösung der Welträtsel reicht und zu der paradoxen Erkenntnis f ührt, daß die Rätsel zwar stets gelöst wurden, sich aber trotzdem immer wieder aufs neue stellen.
Die thematische Spannweite der Essays dieses Buches reicht von Heidegger bis zu Wittgenstein, von der Seins- bis zur Sprachphilosophie. Im polemischen Zentrum steht dabei die "Inkarnation des kleinen Mannes", der Seinsdenker aus Meßkirch in seiner Faszination und Fragwürdigkeit.
Hans Blumenberg wurde am 13. Juli 1920 in Lübeck geboren und starb am 28. März 1996 in Altenberge bei Münster. Nach seinem Abitur im Jahr 1939 durfte er keine reguläre Hochschule besuchen. Er galt trotz seiner katholischen Taufe als "Halbjude". Folglich studierte Blumenberg zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philosophie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. 1947 wurde Blumenberg mit seiner Dissertation Beiträge zum Problem der Ursprünglichkeit der mittelalterlich-scholastischen Ontologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Hier habilitierte er sich 1950. Im Jahr 1958 wurde Blumenberg in Hamburg außerordentlicher Professor für Philosophie und 1960 in Gießen ordentlicher Professor für Philosophie. 1965 wechselte er als ordentlicher Professor für Philosophie nach Bochum und ging im Jahr 1970 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo er 1985 emeritiert wurde. Blumenberg war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz (seit 1960), des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitgründer der 1963 ins Leben gerufenen Forschungsgruppe 'Poetik und Hermeneutik'.

Über den Autor



Hans Blumenberg wurde am 13. Juli 1920 in Lübeck geboren und starb am 28. März 1996 in Altenberge bei Münster. Nach seinem Abitur im Jahr 1939 durfte er keine reguläre Hochschule besuchen. Er galt trotz seiner katholischen Taufe als >Halbjude<. Folglich studierte Blumenberg zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philosophie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. 1947 wurde Blumenberg mit seiner Dissertation Beiträge zum Problem der Ursprünglichkeit der mittelalterlich-scholastischen Ontologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Hier habilitierte er sich 1950 mit der Studie Die ontologische Distanz. Eine Untersuchung über die Krisis der Phänomenologie Husserls. Sein Lehrer während dieser Zeit war Ludwig Landgrebe. Im Jahr 1958 wurde Blumenberg in Hamburg außerordentlicher Professor für Philosophie und 1960 in Gießen ordentlicher Professor für Philosophie. 1965 wechselte er als ordentlicher Professor für Philosophie nach Bochum und ging im Jahr 1970 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo er 1985 emeritiert wurde. Blumenberg war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz (seit 1960), des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitgründer der 1963 ins Leben gerufenen Forschungsgruppe »Poetik und Hermeneutik«.


Klappentext



Die Verführbarkeit des Philosophen berichtet von unglücklichen, grotesken oder auch nur unerfreulichen Fällen, in denen Leben und Lehre der Denker nicht in Deckung zu bringen sind. Die thematische Spannweite der Essays dieses Buches reicht von Heidegger bis zu Wittgenstein, von der Seins- bis zur Sprachphilosophie. Im Zentrum der Polemik steht dabei die "Inkarnation des kleinen Mannes", der Seinsdenker aus Meßkirch in seiner Faszination und Fragwürdigkeit.


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