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Schwertmission
Gewalt und Christianisierung im Mittelalter

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Produktbeschreibung

Der Einsatz von Gewalt und die Verflechtung mit Eroberungsabsichten kennzeichneten immer wieder die Christianisierung im Mittelalter. Der Auftrag zur Verbreitung des Glaubens ist in keiner Religion so ausgeprägt wie im Christentum. Schon im 6. Jahrhundert bemühte sich Papst Gregor der Große, den christlichen Glauben bis an die Ränder der Welt auszudehnen. Dieses Bestreben blieb bis zum Ende des Mittelalters erhalten, da im Norden und Osten Europas noch immer Heiden lebten. Missionierung verband sich nicht selten mit Machtinteressen. Der heidnische Kult rechtfertigte Kriegszüge der christlichen Herrscher und auch besondere Grausamkeit. Der Vergleich zwischen den Sachsenkriegen Karls des Großen, den Eroberungen slawischer Gebiete, der Politik des Deutschen Ordens im Baltikum, dem ersten Kreuzzug in die Levante und anderen Konflikten macht Folgen und Rechtfertigungsmuster sichtbar.
Hermann Kamp, Prof. Dr., lehrt seit 2008 Mittelalterliche Geschichte an der Universität Paderborn.Martin Kroker, Dr., ist Mittelalterarchäologe, Historiker und Leiter des Museums in der Kaiserpfalz in Paderborn.

Über den Autor

Hermann Kamp, Prof. Dr., lehrt seit 2008 Mittelalterliche Geschichte an der Universität Paderborn.Martin Kroker, Dr., ist Mittelalterarchäologe, Historiker und Leiter des Museums in der Kaiserpfalz in Paderborn.


Klappentext

Der Einsatz von Gewalt und die Verflechtung mit Eroberungsabsichten kennzeichneten immer wieder die Christianisierung im Mittelalter. Der Auftrag zur Verbreitung des Glaubens ist in keiner Religion so ausgeprägt wie im Christentum. Schon im 6. Jahrhundert bemühte sich Papst Gregor der Große, den christlichen Glauben bis an die Ränder der Welt auszudehnen. Dieses Bestreben blieb bis zum Ende des Mittelalters erhalten, da im Norden und Osten Europas noch immer Heiden lebten. Missionierung verband sich nicht selten mit Machtinteressen. Der heidnische Kult rechtfertigte Kriegszüge der christlichen Herrscher und auch besondere Grausamkeit. Der Vergleich zwischen den Sachsenkriegen Karls des Großen, den Eroberungen slawischer Gebiete, der Politik des Deutschen Ordens im Baltikum, dem ersten Kreuzzug in die Levante und anderen Konflikten macht Folgen und Rechtfertigungsmuster sichtbar.



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