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Der Kaufmann von Venedig
Zweisprachige Ausgabe
William Shakespeare

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Produktbeschreibung

AUTOR: William Shakespeare

»William Shakespeare, getauft 23.4.1564 in Stratford-upon-Avon, gest. 23.4.1616 ebenda. Dramatiker Lyriker. Erziehung an der Lateinschule Stratford, seit Ende der 80er Jahre Schauspieler, um 1585 Übersiedlung nach London, wo er als Regisseur, Dramaturg und Bühnenschriftsteller blieb. 1592 erste Erwähnung als erfolgreicher Dramatiker und Schauspieler, Anschluss an Lord Chamberlain´s Company, von 1597 an Mitinhaber des Globe-Theaters. Um 1610 Rückkehr nach Stratford als angesehener, begüterter Mann. Die erste maßgebliche Gesamtausgabe von Shakespeares Werken ist die Folio-Ausgabe von 1623.«Zitiert aus dem Theaterlexikon
Vieles, was im Zusammenhang mit diesem Drama diskutiert wurde, ist den falschen Erwartungen zuzuschreiben, die man Texten des Klassikers Shakespeare entgegenbringt. Wer von einer Komödie liebenswerte Figuren, komische Verwicklungen, allenfalls einen rasch verfliegenden tragischen Schatten und eine harmonisch-heitere Lösung, die zur ästhetisch befriedigenden Einheit zusammengefügt sind, erwartet, wird enttäuscht werden. Dieser Text zeigt andere Qualitäten, die geeignet sind, das traditionelle Bild des Klassikers Shakespeare zu revidieren. Spätestens im Kaufmann von Venedig gibt sich der Dichter als experimentierender Dramatiker zu erkennen, der völlig unterschiedliche Handlungsstränge zusammenfügt und Figuren aus verschiedenen gesellschaftlichen Welten in einer Weise aufeinandertreffen lässt, dass deren Motive, Handlungsweisen und Wertvorstellungen vieldeutig und fragwürdig werden.

Recht und Unrecht, Gesetz und Moral - das sind die zentralen Themen in Shakespeares mitreißender Tragödie um die Freunde Antonio und Bassanio und den berühmten Juden Shylock.


Recht und Unrecht, Gesetz und Moral - das sind die zentralen Themen in Shakespeares mitreißender Tragödie um die Freunde Antonio und Bassanio und den berühmten Juden Shylock.
Vieles, was im Zusammenhang mit diesem Drama diskutiert wurde, ist den falschen Erwartungen zuzuschreiben, die man Texten des Klassikers Shakespeare entgegenbringt. Wer von einer Komödie liebenswerte Figuren, komische Verwicklungen, allenfalls einen rasch verfliegenden tragischen Schatten und eine harmonisch-heitere Lösung, die zur ästhetisch befriedigenden Einheit zusammengefügt sind, erwartet, wird enttäuscht werden. Dieser Text zeigt andere Qualitäten, die geeignet sind, das traditionelle Bild des Klassikers Shakespeare zu revidieren. Spätestens im 'Kaufmann von Venedig' gibt sich der Dichter als experimentierender Dramatiker zu erkennen, der völlig unterschiedliche Handlungsstränge zusammenfügt und Figuren aus verschiedenen gesellschaftlichen Welten in einer Weise aufeinandertreffen lässt, dass deren Motive, Handlungsweisen und Wertvorstellungen vieldeutig und fragwürdig werden.
Shakespeare, William
»William Shakespeare, getauft 23.4.1564 in Stratford-upon-Avon, gest. 23.4.1616 ebenda. Dramatiker Lyriker. Erziehung an der Lateinschule Stratford, seit Ende der 80er Jahre Schauspieler, um 1585 Übersiedlung nach London, wo er als Regisseur, Dramaturg und Bühnenschriftsteller blieb. 1592 erste Erwähnung als erfolgreicher Dramatiker und Schauspieler, Anschluss an Lord Chamberlain s Company, von 1597 an Mitinhaber des Globe-Theaters. Um 1610 Rückkehr nach Stratford als angesehener, begüterter Mann. Die erste maßgebliche Gesamtausgabe von Shakespeares Werken ist die Folio-Ausgabe von 1623.« Zitiert aus dem Theaterlexikon

Günther, Frank
Frank Günther, Jahrgang 1947, studierte Anglistik, Germanistik und Theatergeschichte und arbeitete selbst als Regisseur am Theater. Seit über vierzig Jahren übersetzt er Shakespeares Werke. Inzwischen liegen 34 der insgesamt 37 dramatischen Stücke vor. Gelingt die Vollendung, dann wird er der Erste sein, der als Einzelner das Gesamtwerk ins Deutsche übersetzt hat. Für seine herausragenden Übertragungen wurde er u.a. mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis, dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis und dem Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet. Frank Günther genießt darüber hinaus als Herausgeber und kritischer Kommentator seiner zweisprachigen Edition der Werke Shakespeares in Einzelausgaben - im Taschenbuch bei dtv, als Hardcover bei ars vivendi, Cadolzburg - längst auch im Bereich der Wissenschaft hohes Ansehen. Zum 450. Geburtstag »seines Dichters« legte er erstmals als Autor ein umfangreiches Werk unter dem Titel 'Unser Shakespeare' vor.Anlässlich des Gedenktags erschien auch seine kleine Sammlung 'Shakespeares Wortschätze', die zu einem besonders originellen Spaziergang durch Shakespeare Werke einlädt.
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Über den Autor



»William Shakespeare, getauft 23.4.1564 in Stratford-upon-Avon, gest. 23.4.1616 ebenda. Dramatiker Lyriker. Erziehung an der Lateinschule Stratford, seit Ende der 80er Jahre Schauspieler, um 1585 Übersiedlung nach London, wo er als Regisseur, Dramaturg und Bühnenschriftsteller blieb. 1592 erste Erwähnung als erfolgreicher Dramatiker und Schauspieler, Anschluss an Lord Chamberlain¿s Company, von 1597 an Mitinhaber des Globe-Theaters. Um 1610 Rückkehr nach Stratford als angesehener, begüterter Mann. Die erste maßgebliche Gesamtausgabe von Shakespeares Werken ist die Folio-Ausgabe von 1623.« Zitiert aus dem Theaterlexikon


Klappentext



Vieles, was im Zusammenhang mit diesem Drama diskutiert wurde, ist den falschen Erwartungen zuzuschreiben, die man Texten des Klassikers Shakespeare entgegenbringt. Wer von einer Komödie liebenswerte Figuren, komische Verwicklungen, allenfalls einen rasch verfliegenden tragischen Schatten und eine harmonisch-heitere Lösung, die zur ästhetisch befriedigenden Einheit zusammengefügt sind, erwartet, wird enttäuscht werden. Dieser Text zeigt andere Qualitäten, die geeignet sind, das traditionelle Bild des Klassikers Shakespeare zu revidieren. Spätestens im >Kaufmann von Venedig< gibt sich der Dichter als experimentierender Dramatiker zu erkennen, der völlig unterschiedliche Handlungsstränge zusammenfügt und Figuren aus verschiedenen gesellschaftlichen Welten in einer Weise aufeinandertreffen lässt, dass deren Motive, Handlungsweisen und Wertvorstellungen vieldeutig und fragwürdig werden.


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