Romeo Und Julia Auf Dem Dorfe
Erzählung Braunschweig 1856
Gottfried Keller

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Produktbeschreibung

AUTOR: Gottfried Keller

Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 als Sohn eines Drechslers in Zürich geboren und wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Nach einem Verweis von der kantonalen Industrieschule 1834 arbeitete er einige Zeit als Maler. Keller hatte bereits nach wenigen Jahren ernste Zweifel an seiner Berufswahl und entdeckte seine schriftstellerische Begabung. Dank eines Stipendiums konnte er im Herbst 1848 sein Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur in Heidelberg aufnehmen. In den folgenden Jahren arbeitete er als freier Schriftsteller und Staatsschreiber. Keller starb am 15. Juli 1890 in Zürich.


Shakespeares Tragödie im bäuerlichen Millieu


Keller verlegt die tragische Geschichte des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur ins bäuerliche Milieu und ordnet sie damit einer anderen sozialen Thematik zu. Sali und Vrenchen, die Kinder zerstrittener Bauern, entdecken ihre Liebe zueinander und entfliehen der hoffnungslosen Situation für die Dauer eines Tages. Als der Morgen graut, wählen sie den gemeinsamen Freitod. Die tragische Geschichte um einen aussichtslosen Rechtsstreit, der die Eltern des Liebespaares ruiniert und ins Unglück stürzt, entscheidet so auch das Schicksal der nachfolgenden Generation.

Anregung für Kellers berühmte Novelle war nicht hauptsächlich die Tragödie Shakespeares, sondern eine Meldung in der Züricher Freitagszeitung vom 3. September 1847 über den gemeinsamen Selbstmord eines Liebespaares bei Leipzig. Vor allem aber ging es Keller darum, eine Erzählung »von allgemein menschlichem Inhalte« zu schaffen.

|Shakespeares Tragödie im bäuerlichen MillieuKeller verlegt die tragische Geschichte des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur ins bäuerliche Milieu und ordnet sie damit einer anderen sozialen Thematik zu. Sali und Vrenchen, die Kinder zerstrittener Bauern, entdecken ihre Liebe zueinander und entfliehen der hoffnungslosen Situation für die Dauer eines Tages. Als der Morgen graut, wählen sie den gemeinsamen Freitod. Die tragische Geschichte um einen aussichtslosen Rechtsstreit, der die Eltern des Liebespaares ruiniert und ins Unglück stürzt, entscheidet so auch das Schicksal der nachfolgenden Generation.Anregung für Kellers berühmte Novelle war nicht hauptsächlich die Tragödie Shakespeares, sondern eine Meldung in der Züricher Freitagszeitung vom 3. September 1847 über den gemeinsamen Selbstmord eines Liebespaares bei Leipzig. Vor allem aber ging es Keller darum, eine Erzählung »von allgemein menschlichem Inhalte« zu schaffen.

»Der untergehende Mond, roth wie Gold, legte eine glänzende Bahn den Strom hinauf und auf dieser kam das Schiff langsam überquer gefahren. Als es sich der Stadt näherte, glitten im Froste des Herbstmorgens zwei bleiche Gestalten, die sich fest umwanden, von der dunklen Masse herunter in die kalten Fluten.«


"Der untergehende Mond, roth wie Gold, legte eine glänzende Bahn den Strom hinauf und auf dieser kam das Schiff langsam überquer gefahren. Als es sich der Stadt näherte, glitten im Froste des Herbstmorgens zwei bleiche Gestalten, die sich fest umwanden, von der dunklen Masse herunter in die kalten Fluten."

Shakespeares Tragödie im bäuerlichen Millieu

Keller verlegt die tragische Geschichte des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur ins bäuerliche Milieu und ordnet sie damit einer anderen sozialen Thematik zu. Sali und Vrenchen, die Kinder zerstrittener Bauern, entdecken ihre Liebe zueinander und entfliehen der hoffnungslosen Situation für die Dauer eines Tages. Als der Morgen graut, wählen sie den gemeinsamen Freitod. Die tragische Geschichte um einen aussichtslosen Rechtsstreit, der die Eltern des Liebespaares ruiniert und ins Unglück stürzt, entscheidet so auch das Schicksal der nachfolgenden Generation.

Anregung für Kellers berühmte Novelle war nicht hauptsächlich die Tragödie Shakespeares, sondern eine Meldung in der Züricher 'Freitagszeitung' vom 3. September 1847 über den gemeinsamen Selbstmord eines Liebespaares bei Leipzig. Vor allem aber ging es Keller darum, eine Erzählung "von allgemein menschlichem Inhalte" zu schaffen.
Keller, Gottfried
Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 als Sohn eines Drechslers in Zürich geboren und wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Nach einem Verweis von der kantonalen Industrieschule 1834 arbeitete er einige Zeit als Maler. Keller hatte bereits nach wenigen Jahren ernste Zweifel an seiner Berufswahl und entdeckte seine schriftstellerische Begabung. Dank eines Stipendiums konnte er im Herbst 1848 sein Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur in Heidelberg aufnehmen. In den folgenden Jahren arbeitete er als freier Schriftsteller und Staatsschreiber. Keller starb am 15. Juli 1890 in Zürich.

Kiermeier-Debre, Joseph
Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre war bis vor kurzem Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, ist Dozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität München und Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen, darunter Autor der Originalausgaben 'Goethes Frauen' (dtv 14025) und Schillers Frauen (dtv 13769) und Herausgeber der Gedichtbände von Eichendorff (dtv 13600), Klabund (dtv 20641) und Schiller (13270).Seit 1997 betreut er als Herausgeber die dtv Bibliothek der Erstausgaben. Dort erschienen bisher 80 Bände.
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Über den Autor



Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 als Sohn eines Drechslers in Zürich geboren und wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Nach einem Verweis von der kantonalen Industrieschule 1834 arbeitete er einige Zeit als Maler. Keller hatte bereits nach wenigen Jahren ernste Zweifel an seiner Berufswahl und entdeckte seine schriftstellerische Begabung. Dank eines Stipendiums konnte er im Herbst 1848 sein Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur in Heidelberg aufnehmen. In den folgenden Jahren arbeitete er als freier Schriftsteller und Staatsschreiber. Keller starb am 15. Juli 1890 in Zürich.




Klappentext



Shakespeares Tragödie im bäuerlichen Millieu

Keller verlegt die tragische Geschichte des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur ins bäuerliche Milieu und ordnet sie damit einer anderen sozialen Thematik zu. Sali und Vrenchen, die Kinder zerstrittener Bauern, entdecken ihre Liebe zueinander und entfliehen der hoffnungslosen Situation für die Dauer eines Tages. Als der Morgen graut, wählen sie den gemeinsamen Freitod. Die tragische Geschichte um einen aussichtslosen Rechtsstreit, der die Eltern des Liebespaares ruiniert und ins Unglück stürzt, entscheidet so auch das Schicksal der nachfolgenden Generation.



Anregung für Kellers berühmte Novelle war nicht hauptsächlich die Tragödie Shakespeares, sondern eine Meldung in der Züricher >Freitagszeitung< vom 3. September 1847 über den gemeinsamen Selbstmord eines Liebespaares bei Leipzig. Vor allem aber ging es Keller darum, eine Erzählung »von allgemein menschlichem Inhalte« zu schaffen.



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