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'Unseres Herren Barmherzigkeit'
Hans Multscher und der Kasseler Schmerzensmann
Museumslandschaft Hessen Kassel & Harmssen, Anne & Schäfer, Marika

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Produktbeschreibung

Mit dem Kasseler Schmerzensmann wird ein herausragendes Stück der Kasseler Sammlungen behandelt, das die Forschung als eigenhändiges Spätwerk Hans Multschers (um 1400-1467) diskutiert. Neben der Frage nach Eigenhändigkeit oder Werkstattleistung und dem komplexen ikonographischen Sinngehalt des Bildtyps Schmerzensmann werden technologische Aspekte erläutert.
Hans Multscher (um 1400-1467) gehört zu den bedeutendsten Künstlern der europäischen Spätgotik. 1427 als Ulmer Bürger aufgenommen, leitete er bald eine florierende Werkstatt. Die monographische Abhandlung widmet sich erstmals ausführlich einem herausragenden Werk der Kasseler Sammlungen - Christus als Schmerzensmann, der von der Forschung als eigenhändiges Spätwerk Multschers diskutiert wird. Seit der nahezu vollständigen Freilegung der qualitätvollen ursprünglichen Fassung ist die um 1460 entstandene Skulptur wieder in ihrem hohem Detailreichtum und ihrer besonderen Ausdruckskraft erfahrbar. Anhand zahlreicher Farbaufnahmen stellt die Publikation sie eingehend vor und beleuchtet ebenso technologische Aspekte. Neben der Frage nach Eigenhändigkeit oder Werkstattleistung im Zusammenhang der Kasseler Figur wird zudem der komplexe ikonographische Sinngehalt mittelalterlicher Schmerzensmanndarstellungen erläutert.
Marika Schäfer studierte Kunstgeschichte, Deutsche Philologie und Religionswissenschaft an den Universitäten Göttingen und Wien. 2006 bis 2008 war sie als wissenschaftliche Volontärin der Museumslandschaft Hessen Kassel an der kulturhistorischen Ausstellung "König Lustik" wesentlich beteiligt und konzipierte die begleitende Ausstellung "Weißes Gold für 'König Lustik'" über Fürstenberger Porzellan. Anne Harmssen absolvierte ihre Ausbildung zur Restauratorin für Gemälde und polychrome Skulptur von 1981-1986 in verschiedenen privaten Restaurierungsateliers und Museen Deutschlands.1986-2004 war sie am Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, als Restauratorin für die Gemäldesammlung verantwortlich. 2004 wechselte sie als Leiterin der Restaurierungsabteilung an die Dunedin Public Art Gallery, Dunedin, Neuseeland. Seit 2007 ist sie die Leiterin der Abteilung Restaurierung der Museumslandschaft Hessen Kassel.
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Über den Autor



Marika Schäfer studierte Kunstgeschichte, Deutsche Philologie und Religionswissenschaft an den Universitäten Göttingen und Wien. 2006 bis 2008 war sie als wissenschaftliche Volontärin der Museumslandschaft Hessen Kassel an der kulturhistorischen Ausstellung "König Lustik" wesentlich beteiligt und konzipierte die begleitende Ausstellung "Weißes Gold für ,König Lustik'" über Fürstenberger Porzellan. Anne Harmssen absolvierte ihre Ausbildung zur Restauratorin für Gemälde und polychrome Skulptur von 1981-1986 in verschiedenen privaten Restaurierungsateliers und Museen Deutschlands.1986-2004 war sie am Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, als Restauratorin für die Gemäldesammlung verantwortlich. 2004 wechselte sie als Leiterin der Restaurierungsabteilung an die Dunedin Public Art Gallery, Dunedin, Neuseeland. Seit 2007 ist sie die Leiterin der Abteilung Restaurierung der Museumslandschaft Hessen Kassel.


Klappentext



Hans Multscher (um 1400-1467) gehört zu den bedeutendsten Künstlern der europäischen Spätgotik. 1427 als Ulmer Bürger aufgenommen, leitete er bald eine florierende Werkstatt. Die monographische Abhandlung widmet sich erstmals ausführlich einem herausragenden Werk der Kasseler Sammlungen - Christus als Schmerzensmann, der von der Forschung als eigenhändiges Spätwerk Multschers diskutiert wird. Seit der nahezu vollständigen Freilegung der qualitätvollen ursprünglichen Fassung ist die um 1460 entstandene Skulptur wieder in ihrem hohem Detailreichtum und ihrer besonderen Ausdruckskraft erfahrbar. Anhand zahlreicher Farbaufnahmen stellt die Publikation sie eingehend vor und beleuchtet ebenso technologische Aspekte. Neben der Frage nach Eigenhändigkeit oder Werkstattleistung im Zusammenhang der Kasseler Figur wird zudem der komplexe ikonographische Sinngehalt mittelalterlicher Schmerzensmanndarstellungen erläutert.


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