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Ein Meisterwerk voller Rästel, Die Augsburger Prunkuhr
Die Augsburger Prunkuhr
Gaulke, Karsten & Scherner, Antje

12,80 €

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Produktbeschreibung

Nach langer Restaurierung kehrt ein Meisterwerk Augsburger Goldschmiedekunst zurück an das Licht der Öffentlichkeit.
Die Augsburger Prunkuhr gehörte einst zu den bekanntesten Kunstwerken Kassels. Im Sommer 1986 sorgte ein nicht sofort bemerkter Wasserrohrbruch über der Nische, in der die Uhr stand, für verheerende Schäden vor allem am Holzkorpus, aber auch auf der Oberfläche aus feuervergoldetem Silber. Nach aufwändigen Restaurierungsmaßnahmen tritt das vergessene Meisterwerk nun nach 20 Jahren wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Das Buch stellt die um 1690 entstandene Prunkuhr mit all ihren Funktionen, Indikationen und Gestaltungselementen erstmals ausführlich vor. Nicht nur die Uhrentechnik, sondern auch das Automatenspielwerk und die immerwährend umlaufende Kugel werden vor ihrem wissenschafts- und zeitgeschichtlichen Hintergrund erläutert. Eine kunsthistorische Analyse würdigt die außerordentlich kostbare Gestaltung des altarartigen Uhrengehäuses und erklärt das Bildprogramm. Einblicke in die Restaurierungsmaßnahmen erlauben zudem, die Komplexität des Kunstwerks in handwerklicher Sicht nachzuvollziehen. Die sinnreiche Verschmelzung von Kunsthandwerk und Uhrentechnik gestattet überdies einen faszinierenden Einblick in die vielschichtige Geisteswelt am Hofe Landgraf Carls von Hessen. Der Band ist üppig bebildert, unter anderem mit zahlreichen neuen Farbaufnahmen, die das Meisterwerk bis in die Details erlebbar machen.

Über den Autor



Dr. Karsten Gaulke, Wissenschaftshistoriker, promovierte 2004 zu Johannes Keplers Erforschung der Supernova von 1604.Von 2001-2003 lehrte er am Historischen Institut der Universität Stuttgart, und ist seit Juli 2003 Leiter des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts der Museumslandschaft Hessen Kassel. Dr. Antje Scherner, Kunsthistorikerin, promovierte 2001 mit einer Arbeit über die Entwicklung des Barockreliefs in Rom, 1996-2001 Stipendiatin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte) in Rom, anschließend Volontärin bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Grünen Gewölbe. Seit 2006 Kustodin in der Sammlung für Angewandte Kunst der Museumslandschaft Hessen Kassel.


Klappentext



Die Augsburger Prunkuhr gehörte einst zu den bekanntesten Kunstwerken Kassels. Im Sommer 1986 sorgte ein nicht sofort bemerkter Wasserrohrbruch über der Nische, in der die Uhr stand, für verheerende Schäden vor allem am Holzkorpus, aber auch auf der Oberfläche aus feuervergoldetem Silber. Nach aufwändigen Restaurierungsmaßnahmen tritt das vergessene Meisterwerk nun nach 20 Jahren wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Das Buch stellt die um 1690 entstandene Prunkuhr mit all ihren Funktionen, Indikationen und Gestaltungselementen erstmals ausführlich vor. Nicht nur die Uhrentechnik, sondern auch das Automatenspielwerk und die immerwährend umlaufende Kugel werden vor ihrem wissenschafts- und zeitgeschichtlichen Hintergrund erläutert. Eine kunsthistorische Analyse würdigt die außerordentlich kostbare Gestaltung des altarartigen Uhrengehäuses und erklärt das Bildprogramm. Einblicke in die Restaurierungsmaßnahmen erlauben zudem, die Komplexität des Kunstwerks in handwerklicher Sicht nachzuvollziehen. Die sinnreiche Verschmelzung von Kunsthandwerk und Uhrentechnik gestattet überdies einen faszinierenden Einblick in die vielschichtige Geisteswelt am Hofe Landgraf Carls von Hessen. Der Band ist üppig bebildert, unter anderem mit zahlreichen neuen Farbaufnahmen, die das Meisterwerk bis in die Details erlebbar machen.