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Das Peckham-Experiment
Eine Mikro- und Wissensgeschichte des Londoner »Pioneer Health Centre« im 20. Jahrhundert
Kuchenbuch, David

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Produktbeschreibung

Das 'Peckham-Experiment', 1935 bis 1950 durchgeführt im 'Pioneer Health Centre' in London, gehört zu den wichtigsten Sozialexperimenten der Moderne. Die Nutzer eines architektonisch hochinnovativen Familien- und Gesundheitszentrums wurden aufgefordert, ihre Aktivitäten selbstständig zu wählen und zu organisieren - und dabei von Ärzten beobachtet. Der Autor analysiert in wissenschafts- und mikrogeschichtlicher Perspektive, wie im Peckham-Experiment holistische biologisch-medizinische Theorien der Zwischenkriegszeit auf die Lebenswelt der Londoner Bevölkerung trafen. Er rekonstruiert eine von komplexen Sinnstiftungen geprägte Laborsituation, die ein Wissen über die Selbstorganisationskraft menschlicher Gruppen generierte, das global diskutiert wurde - und wird. Das Buch ist zugleich eine Fallstudie zur 'Experimentalisierung der Selbstverantwortung' im 20. Jahrhundert, die ein neues Licht auf die Macht- und Selbstverhältnisse der Gegenwart wirft.
Kuchenbuch, DavidDr. habil. David Kuchenbuch, geb. 1980, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Studium der Skandinavistik und der Neueren und Neuesten Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Stockholm. 2006 bis 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Forschungsprojekt "Ordnungsdenken und social engineering als Reaktion auf die Moderne. Nordwesteuropa, 1920er bis 1950er Jahre", Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 2010 dort Promotion. 2010/2011 Visiting Research Fellow am Deutschen Historischen Institut Washington, D.C, 2017-2018 Stipendiat des historischen Kollegs München, 2019-2020 Vertretung des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Über den Autor



David Kuchenbuch ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Gießen.


Klappentext



Das 'Peckham-Experiment', 1935 bis 1950 durchgeführt im 'Pioneer Health Centre' in London, gehört zu den wichtigsten Sozialexperimenten der Moderne. Die Nutzer eines architektonisch hochinnovativen Familien- und Gesundheitszentrums wurden aufgefordert, ihre Aktivitäten selbstständig zu wählen und zu organisieren - und dabei von Ärzten beobachtet. Der Autor analysiert in wissenschafts- und mikrogeschichtlicher Perspektive, wie im Peckham-Experiment holistische biologisch-medizinische Theorien der Zwischenkriegszeit auf die Lebenswelt der Londoner Bevölkerung trafen. Er rekonstruiert eine von komplexen Sinnstiftungen geprägte Laborsituation, die ein Wissen über die Selbstorganisationskraft menschlicher Gruppen generierte, das global diskutiert wurde - und wird. Das Buch ist zugleich eine Fallstudie zur 'Experimentalisierung der Selbstverantwortung' im 20. Jahrhundert, die ein neues Licht auf die Macht- und Selbstverhältnisse der Gegenwart wirft.