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Gerechtigkeit
Europäische Grundbegriffe im Wandel: Verlangen nach Vollkommenheit 1
Vogt-Spira, Gregor & Melville, Gert & Breitenstein, Mirko & Ruta, Carlos & Amend, Gerhard & Lengfeld, Holger & Tortarolo, Edoardo Elio F. & Lambertini, Roberto & Schmitt, Arbogast & Andenna, Giancarlo & Nagel, Tilman & Jehne, Martin & Schneidmüller, Bernd & Hölkeskamp, Karl-Joachi

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Gerechtigkeit

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Produktbeschreibung

So hoch der Stellenwert ist, der Gerechtigkeit beigemessen wird, so trefflich lässt sich streiten, was 'gerecht' ist. Doch über eines scheint Konsens zu bestehen: Die Realität ist nie vollständig gerecht, überall lassen sich noch 'Ungerechtigkeiten' ausmachen, die überwunden werden müssen. Ein solches 'Streben nach Vollkommenheit' zeichnet die Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit durch die ganze europäische Geschichte hindurch aus. Der Band betrachtet Gerechtigkeit daher nicht als einen statischen Wert, sondern widmet sich der Dynamik des Gerechtigkeitsbegriffs im doppelten Blick auf theoretische Entwürfe wie auf praktische Umsetzungen. Der Bogen wird dabei von den griechisch-römischen Grundlagen bis zu den 'Gerechtigkeiten' im Diskurs der Gegenwart gespannt. Als Kontrapunkt zur europäischen Sicht wird zum Abschluss das islamische Verständnis von Gerechtigkeit gesetzt, das sich davon unterscheidet.
Vorwort zur Reihe:

Europäische Grundbegriffe. Leitmotive des Strebens nach Vollkommenheit

Vorwort zum Band:

Gerechtigkeit. Konzepte und Praktiken eines europäischen Grundbegriffs im Wandel

I. ANTIKE
Karl-Joachim Hölkeskamp
Einleitung

Arbogast Schmitt

Gerechtigkeit als Recht zur Selbstverwirklichung bei Platon

Gregor Vogt-Spira
"Ehrenhaft leben - niemanden verletzen - jedem das Seine gewähren". Der Gerechtigkeitsdiskurs in Rom zwischen Tradition, Ethik und Recht

Martin Jehne
Gerechtigkeitskonkurrenzen in der politischen Praxis der römischen Republik

II. MITTELALTER
Roberto Lambertini
Einleitung

Mirko Breitenstein
Die Begründung der besten Ordnung. Gerechtigkeitskonzeptionen im Mittelalter

Bernd Schneidmüller
Gerechtigkeit und politische Praxis im Mittelalter zwischen Konsens und Transzendenz

III. FRÜHE NEUZEIT
Mirko Breitenstein
Einleitung

Bernhard Huss
Gerechtigkeitskonzeptionen in der Frühen Neuzeit

Giancarlo Andenna
Formen des privaten Rechts. Schiedssprüche im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben Norditaliens im Übergang zur frühen Neuzeit

IV. AUFKLÄRUNG
Georg Kohler
Einleitung

Edoardo Tortarolo
Aufgeklärte Gerechtigkeit. Einheit der Vernunft und Vielfalt der Lebensformen

Joachim Eibach
Iustitia im Zeitalter der Aufklärung: Diskurs und Verfahren

V. MODERNE
Friedrich Wilhelm Graf
Einleitung

Hans Vorländer
Gerechtigkeiten im Theoriediskurs der Gegenwart

Holger Lengfeld
Von der Ergebnisgleichheit zur Chancengleichheit?
Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung der Gegenwart im Wandel

Gerhard Amend
Gerechtigkeit kann man nicht erwarten - nur ein Urteil

VI. DIE ISLAMISCHE WELT
Carlos Ruta
Einleitung
Tilman Nagel
Gerechtigkeit und Vollkommenheit der irdischen Verhältnisse in islamischer Sicht

Register
Zu den Autoren
Graf, Friedrich WilhelmFriedrich Wilhelm Graf ist Professor em. für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München und Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Eibach, JoachimDr. Joachim Eibach ist Assistenzprofessor am Historischen Institut der Universität Bern.

Huss, BernhardProf. Dr. Bernhard Huss hat Italienische und Klassische Philologie an den Universitäten München und Genua studiert. Er hat den Lehrstuhl für Romanistik, insbesondere Wissenskulturen der Frühen Neuzeit, an der Universität Erlangen inne.

Vogt-Spira, GregorGregor Vogt-Spira ist Professor für Klassische Philologie an der Universität Marburg.

Melville, GertGert Melville ist Seniorprofessor für Mittelalterliche Geschichte und Direktor der Forschungsstelle für vergleichende Ordensgeschichte (FOVOG) der TU Dresden.

Breitenstein, MirkoMirko Breitenstein ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für vergleichende Ordensgeschichte der TU Dresden.

Über den Autor



Gert Melville ist ist Direktor der Forschungsstelle für vergleichende Ordensgeschichte der TU Dresden.

Mirko Breitenstein ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für vergleichende Ordensgeschichte der TU Dresden.

Gregor Vogt-Spira ist Professor für Klassische Philologie an der Universität Marburg.


Inhaltsverzeichnis



Vorwort zur Reihe:

Europäische Grundbegriffe. Leitmotive des Strebens nach Vollkommenheit

Vorwort zum Band:

Gerechtigkeit. Konzepte und Praktiken eines europäischen Grundbegriffs im Wandel

I. ANTIKE
Karl-Joachim Hölkeskamp
Einleitung

Arbogast Schmitt

Gerechtigkeit als Recht zur Selbstverwirklichung bei Platon

Gregor Vogt-Spira
"Ehrenhaft leben - niemanden verletzen - jedem das Seine gewähren". Der Gerechtigkeitsdiskurs in Rom zwischen Tradition, Ethik und Recht

Martin Jehne
Gerechtigkeitskonkurrenzen in der politischen Praxis der römischen Republik

II. MITTELALTER
Roberto Lambertini
Einleitung

Mirko Breitenstein
Die Begründung der besten Ordnung. Gerechtigkeitskonzeptionen im Mittelalter

Bernd Schneidmüller
Gerechtigkeit und politische Praxis im Mittelalter zwischen Konsens und Transzendenz

III. FRÜHE NEUZEIT
Mirko Breitenstein
Einleitung

Bernhard Huss
Gerechtigkeitskonzeptionen in der Frühen Neuzeit

Giancarlo Andenna
Formen des privaten Rechts. Schiedssprüche im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben Norditaliens im Übergang zur frühen Neuzeit

IV. AUFKLÄRUNG
Georg Kohler
Einleitung

Edoardo Tortarolo
Aufgeklärte Gerechtigkeit. Einheit der Vernunft und Vielfalt der Lebensformen

Joachim Eibach
Iustitia im Zeitalter der Aufklärung: Diskurs und Verfahren

V. MODERNE
Friedrich Wilhelm Graf
Einleitung

Hans Vorländer
Gerechtigkeiten im Theoriediskurs der Gegenwart

Holger Lengfeld
Von der Ergebnisgleichheit zur Chancengleichheit?
Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung der Gegenwart im Wandel

Gerhard Amend
Gerechtigkeit kann man nicht erwarten - nur ein Urteil

VI. DIE ISLAMISCHE WELT
Carlos Ruta
Einleitung
Tilman Nagel
Gerechtigkeit und Vollkommenheit der irdischen Verhältnisse in islamischer Sicht

Register
Zu den Autoren


Klappentext



>gerecht< ist. Doch über eines scheint Konsens zu bestehen: Die Realität ist nie vollständig gerecht, überall lassen sich noch >Ungerechtigkeiten< ausmachen, die überwunden werden müssen. Ein solches >Streben nach Vollkommenheit< zeichnet die Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit durch die ganze europäische Geschichte hindurch aus. Der Band betrachtet Gerechtigkeit daher nicht als einen statischen Wert, sondern widmet sich der Dynamik des Gerechtigkeitsbegriffs im doppelten Blick auf theoretische Entwürfe wie auf praktische Umsetzungen. Der Bogen wird dabei von den griechisch-römischen Grundlagen bis zu den >Gerechtigkeiten< im Diskurs der Gegenwart gespannt. Als Kontrapunkt zur europäischen Sicht wird zum Abschluss das islamische Verständnis von Gerechtigkeit gesetzt, das sich davon unterscheidet.





Tagung Villa Vigoni, 13.-16.04.2011