Seit dem Mittelalter dienten städtische Bäder mit ihren Schwitzstuben und Wannen Einheimischen wie Fremden zur Körperpflege, Regeneration, Vorbeugung und Heilung von Krankheiten, aber auch als Orte der Kontakte und des geselligen Beisammenseins. Einfachere Handreichungen wie Kopfwäsche, Übergießen, oder Abreiben blieben dem Personal (Badeknechten und -frauen) überlassen. Haarschnitt, Rasieren, Aderlass, Schröpfen und die Wundarznei waren dem Bader oder einem erfahrenen Gesellen vorbehalten. Für 100 Jahre (1480-1580) wird das Badeleben Rattenbergs nähergebracht und zudem ein Überblick über Thermal-, Mineral- und Wildbäder bis zu den Volksbädern der Neuzeit geboten. Das noch heute existierende Badgebäude erlaubt Aufschlüsse über die Aufteilung und Funktion der einzelnen Räume. Zehn Meister zu dieser Zeit ermöglichen Aussagen über ihre Tätigkeit als Bader und Wundärzte.
Vorwort
1. Das Badewesen bis ins 16. Jahrhundert
1.1 Das Badhaus
1.2 Der Betrieb im Schwitzbad
1.3 Wannenbad und Baderof
1.4 Der Bader
1.5 Die Gehilfen des Baders
1.6 Die Trinkstube
1.7 Badebordelle
2. Das Badewesen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert
2.1 Private Bäder, Badezimmer
2.2 Gutes Wasser, böses Wasser
2.3 Neues Baden, neue Bäder
3. 'Gemainer Stat Pad' zu Rattenberg
3.1 Vorhäusl und Umkleideräume
3.2 Die beiden Badestuben
3.2.1 Gitter, Trog, Badekessel und -ofen
3.2.2 Heizraum und Knechtskammer
3.2.3 Boden und Bänke
3.2.4 Vertäfelte Wände
3.2.5 Fenster
3.2.6 Wasserversorgung
3.3 Die Trinkstube
3.4 Der Abtrittserker
3.5 Das Holzkämmerl
4. Bader, Badknechte, Reiberinnen und Gewandhüterinnen
zu Rattenberg
4.1 Erste Namen, Michael Hueber d. Ä
4.1.1 Bader im Kloster und Umland
4.2 Heinrich Öttinger
4.2.1 Das Maibad
4.3 Gabriel Freytag
4.3.1 Krankheiten
4.4 Hans Kentler
4.5 Michael Hueber d. J
4.5.1 Private Bäder
4.5.2 Das Hochzeitsbad
4.6 Hans Püchler
4.6.1 Reiberin und Gewandhüterin
4.7 Michel Schwegler
4.7.1 'Offner vergiffter Lufft'
4.8 Matheus Paungartner
4.9 Hans Fäler d. Ä
4.10 Hans Fäler d. J
Zusammenfassung
Anmerkungen
Sigeln
Archivalien
Quellen und Literatur
Register
a) Orte
b) Personen
c) Sachen
Bildnachweis
Robert Büchner, geb. 1933, war Professor für Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Innsbruck, Der Schwerpunkt seiner Forschungen liegt auf der Sozial-, Wirtschafts-, Alltags- und Kulturgeschichte.
Über den Autor
Robert Büchner, geb. 1933, war Professor für Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Innsbruck, Der Schwerpunkt seiner Forschungen liegt auf der Sozial-, Wirtschafts-, Alltags- und Kulturgeschichte.
Inhaltsverzeichnis
Vorwortn1. Das Badewesen bis ins 16. Jahrhundertn1.1 Das Badhausn1.2 Der Betrieb im Schwitzbadn1.3 Wannenbad und Baderofn1.4 Der Badern1.5 Die Gehilfen des Badersn1.6 Die Trinkstuben1.7 Badebordellen2. Das Badewesen vom 16. bis zum 19. Jahrhundertn2.1 Private Bäder, Badezimmern2.2 Gutes Wasser, böses Wassern2.3 Neues Baden, neue Bädern3. 'Gemainer Stat Pad' zu Rattenbergn3.1 Vorhäusl und Umkleideräumen3.2 Die beiden Badestubenn3.2.1 Gitter, Trog, Badekessel und -ofenn3.2.2 Heizraum und Knechtskammern3.2.3 Boden und Bänken3.2.4 Vertäfelte Wänden3.2.5 Fenstern3.2.6 Wasserversorgungn3.3 Die Trinkstuben3.4 Der Abtrittserkern3.5 Das Holzkämmerln4. Bader, Badknechte, Reiberinnen und Gewandhüterinnennzu Rattenbergn4.1 Erste Namen, Michael Hueber d. Än4.1.1 Bader im Kloster und Umlandn4.2 Heinrich Öttingern4.2.1 Das Maibadn4.3 Gabriel Freytagn4.3.1 Krankheitenn4.4 Hans Kentlern4.5 Michael Hueber d. Jn4.5.1 Private Bädern4.5.2 Das Hochzeitsbadn4.6 Hans Püchlern4.6.1 Reiberin und Gewandhüterinn4.7 Michel Schweglern4.7.1 'Offner vergiffter Lufft'n4.8 Matheus Paungartnern4.9 Hans Fäler d. Än4.10 Hans Fäler d. JnZusammenfassungnAnmerkungennSigelnnArchivaliennQuellen und LiteraturnRegisterna) Ortenb) Personennc) SachennBildnachweis
Klappentext
Seit dem Mittelalter dienten städtische Bäder mit ihren Schwitzstuben und Wannen Einheimischen wie Fremden zur Körperpflege, Regeneration, Vorbeugung und Heilung von Krankheiten, aber auch als Orte der Kontakte und des geselligen Beisammenseins. Einfachere Handreichungen wie Kopfwäsche, Übergießen, oder Abreiben blieben dem Personal (Badeknechten und -frauen) überlassen. Haarschnitt, Rasieren, Aderlass, Schröpfen und die Wundarznei waren dem Bader oder einem erfahrenen Gesellen vorbehalten. Für 100 Jahre (1480-1580) wird das Badeleben Rattenbergs nähergebracht und zudem ein Überblick über Thermal-, Mineral- und Wildbäder bis zu den Volksbädern der Neuzeit geboten. Das noch heute existierende Badgebäude erlaubt Aufschlüsse über die Aufteilung und Funktion der einzelnen Räume. Zehn Meister zu dieser Zeit ermöglichen Aussagen über ihre Tätigkeit als Bader und Wundärzte.
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