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Country Place
Roman »Mit präzisem Blick legte die afroamerikanische Autorin Ann Petry 1947 in 'Country Place' die Verlogenheit der provinziellen Nachkriegsgesellschaft offen.« Carola Ebeling, taz
Ann Petry

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Country Place

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Produktbeschreibung

Autor/Autorin: Ann Petry

Ann Petry (1908-1997) war Journalistin, Pharmazeutin, Lehrerin und Gemeindeaktivistin. Ihre drei Romane, zahlreichen Kurzgeschichten, journalistischen Texte und Kinderbücher beschäftigen sich mit Rassismus in all seinen Facetten.The Streetwar der erste Roman einer afroamerikanischen Frau, der sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte.


Übersetzung von: Pieke Biermann

Pieke Biermann, geb. 1950, lebt in Berlin als Schriftstellerin und Übersetzerin. Ihre mehrfach ausgezeichneten Kriminalromane gelten als Klassiker der Berlin-Literatur und sind seit 2022 als "Berlin Quartett" (Ariadne) wieder auf dem Markt.Aus dem Englischen übersetzt hat sie ua Dorothy Parker, Liza Cody, Walter Mosley, Ben Fountain, Ann Petry, Gayl Jones. Ihre Übersetzung von Fran Ross' Oreo wurde 2020 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.


Ebenso zeitlos wie »The Street«: Ann Petrys Roman über Idealisierung und Desillusionierung und über menschliche Abgründe.

Ein kleiner Ort in Connecticut: Johnnie kommt aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die Kleinstadt ist nicht das Idyll, zu dem Johnnie sie in seiner Sehnsucht gemacht hat – ebenso wenig wie Glory die wunderbare Ehefrau ist, die Johnnie in ihr sehen wollte, wie er nach und nach erkennen muss. Johnnie empfindet sich nicht nur als Kriegsveteran, sondern auch als Veteran »des nicht enden wollenden Kampfes zwischen denen, die zu Hause blieben, und denen, die weggingen«.
Das Städtchen Lennox ist klatschsüchtig, böswillig und dünkelhaft. Es pflegt seine Verachtung für alles Fremde: das schwarze Dienstmädchen Neola, der portugiesische Gärtner, der jüdische Anwalt und die irischen Katholiken der Stadt gelten als »anders« und nicht dazugehörig.
Ann Petry zeigt, was passiert, wenn alle Fassaden bröckeln und ein großer Teil der Einwohner von Lennox sich als menschlich mies, intolerant, reaktionär oder gierig entpuppen. Bis auf wenige Ausnahmen: Johnnie und die alte Mrs. Gramby. Diese beiden ordnen ihr Leben oder das Leben ihrer Mitmenschen neu und besser...

»Berechnung, Untreue, Ehebruch, versuchter Mord, plötzlicher Tod und eine Reihe von überraschenden Erbschaften, die die Dinge mehr oder weniger in Ordnung bringen – das sind einige der vorherrschenden Themen, die in Country Place behandelt werden.« Richard Sullivan, New York Times, 1947


Erstmals auf Deutsch. Übersetzt von Pieke Biermann.



Ebenso zeitlos wie »The Street«: Ann Petrys Roman über Idealisierung und Desillusionierung und über menschliche Abgründe.

Ein kleiner Ort in Connecticut: Johnnie kommt aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die Kleinstadt ist nicht das Idyll, zu dem Johnnie sie in seiner Sehnsucht gemacht hat - ebenso wenig wie Glory die wunderbare Ehefrau ist, die Johnnie in ihr sehen wollte, wie er nach und nach erkennen muss. Johnnie empfindet sich nicht nur als Kriegsveteran, sondern auch als Veteran »des nicht enden wollenden Kampfes zwischen denen, die zu Hause blieben, und denen, die weggingen«.
Das Städtchen Lennox ist klatschsüchtig, böswillig und dünkelhaft. Es pflegt seine Verachtung für alles Fremde: das schwarze Dienstmädchen Neola, der portugiesische Gärtner, der jüdische Anwalt und die irischen Katholiken der Stadt gelten als »anders« und nicht dazugehörig.
Ann Petry zeigt, was passiert, wenn alle Fassaden bröckeln und ein großer Teil der Einwohner von Lennox sich als menschlich mies, intolerant, reaktionär oder gierig entpuppen. Bis auf wenige Ausnahmen: Johnnie und die alte Mrs. Gramby. Diese beiden ordnen ihr Leben oder das Leben ihrer Mitmenschen neu und besser...

»Berechnung, Untreue, Ehebruch, versuchter Mord, plötzlicher Tod und eine Reihe von überraschenden Erbschaften, die die Dinge mehr oder weniger in Ordnung bringen - das sind einige der vorherrschenden Themen, die in Country Place behandelt werden.« Richard Sullivan, New York Times, 1947


Erstmals auf Deutsch. Übersetzt von Pieke Biermann.


»Ann Petry, die erste schwarze Bestsellerautorin der USA, hat mit 'Country Place' einen Roman geschrieben, der tief in die Seele amerikanischer Kleinstadtbewohner, ihre habituellen Eigenheiten und ihren Rassismus vordringt. ... 'Country Place', ihr zweiter Roman, erschien 1947 und liegt nun erstmals auf Deutsch in der hervorragenden Übersetzung von Pieke Biermann vor. ... Wenn die Geschichte schließlich in einen Mordversuch mündet, fühlt man sich stark an eine weitere große Erzählerin menschlicher Bösartigkeit erinnert, an Agatha Christie nämlich, die stets als Unterhaltungsautorin missverstanden wird. ... Man liest das mit großem Genuss, rast- und atemlos, auch deshalb, weil ein tobender Sturm und ein fataler Treppensturz zu Taktgebern des Textes werden - und sprachlich wie inhaltlich zum Höhepunkt führen.« Marlen Hobrack, Berliner Zeitung
Ann Petry (1908-1997) war Journalistin, Pharmazeutin, Lehrerin und Gemeindeaktivistin. Ihre drei Romane, zahlreichen Kurzgeschichten, journalistischen Texte und Kinderbücher beschäftigen sich mit Rassismus in all seinen Facetten.The Streetwar der erste Roman einer afroamerikanischen Frau, der sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte. Pieke Biermann, geb. 1950, lebt in Berlin als Schriftstellerin und Übersetzerin. Ihre mehrfach ausgezeichneten Kriminalromane gelten als Klassiker der Berlin-Literatur und sind seit 2022 als "Berlin Quartett" (Ariadne) wieder auf dem Markt.Aus dem Englischen übersetzt hat sie ua Dorothy Parker, Liza Cody, Walter Mosley, Ben Fountain, Ann Petry, Gayl Jones. Ihre Übersetzung von Fran Ross' Oreo wurde 2020 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Über den Autor



Ann Petry (1908-1997) war Journalistin, Pharmazeutin, Lehrerin und Gemeindeaktivistin. Ihre drei Romane, zahlreichen Kurzgeschichten, journalistischen Texte und Kinderbücher beschäftigen sich mit Rassismus in all seinen Facetten. The Street war der erste Roman einer afroamerikanischen Frau, der sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte.


Klappentext

Ebenso zeitlos wie »The Street«: Ann Petrys Roman über Idealisierung und Desillusionierung und über menschliche Abgründe.nnEin kleiner Ort in Connecticut: Johnnie kommt aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die Kleinstadt ist nicht das Idyll, zu dem Johnnie sie in seiner Sehnsucht gemacht hat - ebenso wenig wie Glory die wunderbare Ehefrau ist, die Johnnie in ihr sehen wollte, wie er nach und nach erkennen muss. Johnnie empfindet sich nicht nur als Kriegsveteran, sondern auch als Veteran »des nicht enden wollenden Kampfes zwischen denen, die zu Hause blieben, und denen, die weggingen«.nDas Städtchen Lennox ist klatschsüchtig, böswillig und dünkelhaft. Es pflegt seine Verachtung für alles Fremde: das schwarze Dienstmädchen Neola, der portugiesische Gärtner, der jüdische Anwalt und die irischen Katholiken der Stadt gelten als »anders« und nicht dazugehörig.nAnn Petry zeigt, was passiert, wenn alle Fassaden bröckeln und ein großer Teil der Einwohner von Lennox sich als menschlich mies, intolerant, reaktionär oder gierig entpuppen. Bis auf wenige Ausnahmen: Johnnie und die alte Mrs. Gramby. Diese beiden ordnen ihr Leben oder das Leben ihrer Mitmenschen neu und besser...nn»Berechnung, Untreue, Ehebruch, versuchter Mord, plötzlicher Tod und eine Reihe von überraschenden Erbschaften, die die Dinge mehr oder weniger in Ordnung bringen - das sind einige der vorherrschenden Themen, die in Country Place behandelt werden.« Richard Sullivan, New York Times, 1947nnnErstmals auf Deutsch. Übersetzt von Pieke Biermann.


. Der Roman spielt an einem Ort in Connecticut, angelehnt an die Kleinstadt, in der Petry aufwuchs - dort lebten insgesamt nur fünf schwarze Familien in einer weiß geprägten Umgebung. n. Eine der wichtigsten afroamerikanischen Autorinnen, übersetzt von Pieke Biermann.n. Gerrit Bartels, Tagesspiegel, März 2020 über Biermanns preisgekrönte »Oreo«-Übersetzung: »Biermann hat mit ihrer flüssigen, die Eigenheiten des Originals trotzdem bewahrenden Übersetzung eine tatsächlich herkulische Leistung vollbracht.«n. Ann Petry hat das Potenzial, ebenso wie James Baldwin neu entdeckt zu werden. n. Fulminantes Presseecho auf »The Street«. Zum Beispiel Ulrich Rüdenauer, WDR 3: »>The Street< ist eine eindrucksvolle Wiederentdeckung, ein großartig erzählter und psychologisch vielschichtiger Roman. Man würde ihn gerne als historische Beschreibung einer überkommenen Gesellschaft lesen. Aber die Probleme, die darin der Protagonistin nach und nach Glauben und Zuversicht rauben, sind - bei allen Fortschritten - von der Zeit noch keineswegs überholt worden.«n. Ebenso zeitlos wie »The Street«: Ann Petry verhandelt universale Themen: Klassenkonflikte, Entfremdung, Idealisierung und Desillusionierung, menschliche Abgründe.



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