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Wohin mit den Augen
Gedichte
Joachim Sartorius

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Wohin mit den Augen

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Produktbeschreibung

literaturkritik.de sagt:

»Sartorius ist ein wunderbarer Band geglückt. Die unverwechselbare Stimmedieses Lyrikers nimmt dem nichts, was wie von selbst aufscheint, sie fügtBrüche ein, die die Räume weiten, ohne etwas zu sprengen – und man liestund staunt und will das Buch weiteren Lesern ans Herz legen.«

Die Tagespost sagt:

»Joachim Sartorius hat mit dem soeben erschienenen Gedichtband ein altersweises Werk vorgelegt, aus dem dennoch immer wieder das vulkanische Feuer jüngerer Tage hervorbricht.«

Kölner Stadt-Anzeiger Büchermagazin sagt:

»Mit dem Impetus eines Friedrich Hölderlin hebt der Dichter die Antike aus ihren Ruinen in das Hier und Heute und verschreibt sich somit einer poetischen Erinnerungspolitik. [...] Seine Gedichte bewegen durch ihre klare Bildlichkeit und ihren einfachen Ton, mithin ihr weltverliebtes Sentiment, das ganz im Zeichen der Ambivalenz steht: Einerseits ringt der Autor um ein Festhalten inmitten der Vergänglichkeit, andererseits setzt er auch auf das Loslassen.«

Nürnberger Zeitung sagt:

»Wohin mit den Augen fragen seine neuen Gedichte, wie immer ganz klar, präzise auch in ihren Rätseln.«

Die Zeit sagt:

»Die Offenheit der Form entspricht der Offenheit des Blicks. Es ist der Blick eines Menschen, der sich noch nicht sattgesehen hat an der Welt.«

FAZ sagt:

»Lyrik ist gemalte Musik, vielleicht. Vielleicht kennt nur, wer die Melancholiekennt, die Glückssekunden reinen Daseins und den Dank dafür. JoachimSartorius hat solch flüchtige Intensität in lichte Verse gebracht. Jeder kann siesehen.«

Kölnische Rundschau sagt:

»Hier protzt kein Streber mit Wissen. Sartorius schmuggelt es gewissermaßen in seine Zeilen, die oft vor Sinnlichkeit fast platzen.«

Der Tagesspiegel sagt:

»Auf seinen Streifzügen durch die mediterrane Welt bringt Sartorius [...] die mythengesättigten Orte und Landschaften zum Leuchten.

BR Fernsehen sagt:

»Sartorius schreibt Gedichte, die vom Leser eine gewisse Anstrengung verlangen, um sie zu entschlüsseln, da sie viele Assoziationsebenen antippen. Doch dafür er wird reich belohnt mit schönen Metaphern und Bildern voller Nachhall.«
Joachim Sartorius

Joachim Sartorius, geboren 1946 in Fürth, wuchs in Tunis auf und lebt heute in Berlin und Syrakus. Er ist Lyriker und Übersetzer amerikanischer Dichtung, insbesondere von John Ashbery und Wallace Stevens. Er veröffentlichte Gedichtbände, zahlreiche Bücher, die in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern entstanden, und die Reiseerzählungen »Die Prinzeninseln« (2009), »Mein Zypern« (2013) und »Städte des Ostens« (2015). Sein lyrisches Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt. Er ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und William Carlos Williams sowie der Anthologien »Atlas der neuen Poesie« (1995), »Minima Poetica« (1999), »Alexandria Fata Morgana« (2001) und »Niemals eine Atempause. Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert« (2014). Er ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.


AUTOR: Joachim Sartorius

Joachim Sartorius, geboren 1946 in Fürth, wuchs in Tunis auf und lebt heute in Berlin und Syrakus. Er ist Lyriker und Übersetzer amerikanischer Dichtung, insbesondere von John Ashbery und Wallace Stevens. Er veröffentlichte Gedichtbände, zahlreiche Bücher, die in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern entstanden, und die Reiseerzählungen »Die Prinzeninseln« (2009), »Mein Zypern« (2013) und »Städte des Ostens« (2015). Sein lyrisches Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt. Er ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und William Carlos Williams sowie der Anthologien »Atlas der neuen Poesie« (1995), »Minima Poetica« (1999), »Alexandria Fata Morgana« (2001) und »Niemals eine Atempause. Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert« (2014). Er ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.


Autor/Autorin: Joachim Sartorius




Lang erwartet: der neue Gedichtband von Joachim Sartorius.

Für Joachim Sartorius ist der Dichter ein Erinnerer. Seine neuen Gedichte sind Aufstände der Sprache gegen die Vergänglichkeit, ganz gleich, ob sie von griechischen Säulen, der Nymphe Arethusa, Eidechsen, Friseuren oder verschwundenen Milieus handeln. Vor allem ist er ein Augenmensch. »Wohin mit den Augen«: Vieldeutig muss dieser Titel gelesen werden. Als Geblendetsein von großer Sinnlichkeit. Als Scham, etwas sehen zu müssen, dessen Zeugenschaft man kaum übernehmen kann. Als Anspielung darauf, dass einem im Laufe eines langen Lebens eher mehr als weniger Augen wachsen. Sartorius führt uns zu den ihm vertrauten Orten: Tunis, Alexandria, die Levante, das weiße Meer. Im Zentrum der Gedichte steht die sizilianische Stadt Syrakus, selbst Gedächtnisort, selbst eine gleißende Erfindung der Erinnerung. Aufgehellt wird der existenzielle Ernst, der diese mittelmeerischen Meditationen durchzieht, durch ein mehrteiliges Capriccio über die türkische Katze des Dichters, ihre Launen, ihren funkelnden Übermut.

Ich bin der Hirt, der Feigen schlitzt.
Schön spreche ich über die grauen Schafe.

Und schöner noch über die dunklen Gräber.
Den ersten Schmetterling, braun und nervös.

Hoch auf dem Berg liegt aufgeschlagen
das Bestimmungsbuch für die Arten seines Flugs.


»Sartorius ist ein wunderbarer Band geglückt. Die unverwechselbare Stimmedieses Lyrikers nimmt dem nichts, was wie von selbst aufscheint, sie fügtBrüche ein, die die Räume weiten, ohne etwas zu sprengen – und man liestund staunt und will das Buch weiteren Lesern ans Herz legen.«|»Joachim Sartorius hat mit dem soeben erschienenen Gedichtband ein altersweises Werk vorgelegt, aus dem dennoch immer wieder das vulkanische Feuer jüngerer Tage hervorbricht.«|»Mit dem Impetus eines Friedrich Hölderlin hebt der Dichter die Antike aus ihren Ruinen in das Hier und Heute und verschreibt sich somit einer poetischen Erinnerungspolitik. [...] Seine Gedichte bewegen durch ihre klare Bildlichkeit und ihren einfachen Ton, mithin ihr weltverliebtes Sentiment, das ganz im Zeichen der Ambivalenz steht: Einerseits ringt der Autor um ein Festhalten inmitten der Vergänglichkeit, andererseits setzt er auch auf das Loslassen.«|»Wohin mit den Augen fragen seine neuen Gedichte, wie immer ganz klar, präzise auch in ihren Rätseln.«|»Die Offenheit der Form entspricht der Offenheit des Blicks. Es ist der Blick eines Menschen, der sich noch nicht sattgesehen hat an der Welt.«|»Lyrik ist gemalte Musik, vielleicht. Vielleicht kennt nur, wer die Melancholiekennt, die Glückssekunden reinen Daseins und den Dank dafür. JoachimSartorius hat solch flüchtige Intensität in lichte Verse gebracht. Jeder kann siesehen.«|»Auf seinen Streifzügen durch die mediterrane Welt bringt Sartorius [...] die mythengesättigten Orte und Landschaften zum Leuchten.|»Hier protzt kein Streber mit Wissen. Sartorius schmuggelt es gewissermaßen in seine Zeilen, die oft vor Sinnlichkeit fast platzen.«|»Sartorius schreibt Gedichte, die vom Leser eine gewisse Anstrengung verlangen, um sie zu entschlüsseln, da sie viele Assoziationsebenen antippen. Doch dafür er wird reich belohnt mit schönen Metaphern und Bildern voller Nachhall.«


Lang erwartet: der neue Gedichtband von Joachim Sartorius.

Für Joachim Sartorius ist der Dichter ein Erinnerer. Seine neuen Gedichte sind Aufstände der Sprache gegen die Vergänglichkeit, ganz gleich, ob sie von griechischen Säulen, der Nymphe Arethusa, Eidechsen, Friseuren oder verschwundenen Milieus handeln. Vor allem ist er ein Augenmensch. »Wohin mit den Augen«: Vieldeutig muss dieser Titel gelesen werden. Als Geblendetsein von großer Sinnlichkeit. Als Scham, etwas sehen zu müssen, dessen Zeugenschaft man kaum übernehmen kann. Als Anspielung darauf, dass einem im Laufe eines langen Lebens eher mehr als weniger Augen wachsen. Sartorius führt uns zu den ihm vertrauten Orten: Tunis, Alexandria, die Levante, das weiße Meer. Im Zentrum der Gedichte steht die sizilianische Stadt Syrakus, selbst Gedächtnisort, selbst eine gleißende Erfindung der Erinnerung. Aufgehellt wird der existenzielle Ernst, der diese mittelmeerischen Meditationen durchzieht, durch ein mehrteiliges Capriccio über die türkische Katze des Dichters, ihre Launen, ihren funkelnden Übermut.

Ich bin der Hirt, der Feigen schlitzt.
Schön spreche ich über die grauen Schafe.

Und schöner noch über die dunklen Gräber.
Den ersten Schmetterling, braun und nervös.

Hoch auf dem Berg liegt aufgeschlagen
das Bestimmungsbuch für die Arten seines Flugs.


»Sartorius ist ein wunderbarer Band geglückt. Die unverwechselbare Stimme dieses Lyrikers nimmt dem nichts, was wie von selbst aufscheint, sie fügt Brüche ein, die die Räume weiten, ohne etwas zu sprengen - und man liest und staunt und will das Buch weiteren Lesern ans Herz legen.« Martin A. Hainz literaturkritik.de 20210730
Sartorius, JoachimJoachim Sartorius, geboren 1946 in Fürth, wuchs in Tunis auf und lebt heute in Berlin und Syrakus. Er ist Lyriker und Übersetzer amerikanischer Dichtung, insbesondere von John Ashbery und Wallace Stevens. Er veröffentlichte Gedichtbände, zahlreiche Bücher, die in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern entstanden, und die Reiseerzählungen »Die Prinzeninseln« (2009), »Mein Zypern« (2013) und »Städte des Ostens« (2015). Sein lyrisches Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt. Er ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und William Carlos Williams sowie der Anthologien »Atlas der neuen Poesie« (1995), »Minima Poetica« (1999), »Alexandria Fata Morgana« (2001) und »Niemals eine Atempause. Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert« (2014). Er ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Über den Autor



Joachim Sartorius, geboren 1946 in Fürth, wuchs in Tunis auf und lebt heute in Berlin und Syrakus. Er ist Lyriker und Übersetzer amerikanischer Dichtung, insbesondere von John Ashbery und Wallace Stevens. Er veröffentlichte Gedichtbände, zahlreiche Bücher, die in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern entstanden, und die Reiseerzählungen 'Die Prinzeninseln' (2009), 'Mein Zypern' (2013) und 'Städte des Ostens' (2015). Sein lyrisches Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt. Er ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und William Carlos Williams sowie der Anthologien 'Atlas der neuen Poesie' (1995), 'Minima Poetica' (1999), 'Alexandria Fata Morgana' (2001) und 'Niemals eine Atempause. Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert' (2014). Er ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.


Klappentext



Lang erwartet: der neue Gedichtband von Joachim Sartorius.

Für Joachim Sartorius ist der Dichter ein Erinnerer. Seine neuen Gedichte sind Aufstände der Sprache gegen die Vergänglichkeit, ganz gleich, ob sie von griechischen Säulen, der Nymphe Arethusa, Eidechsen, Friseuren oder verschwundenen Milieus handeln. Vor allem ist er ein Augenmensch. »Wohin mit den Augen«: Vieldeutig muss dieser Titel gelesen werden. Als Geblendetsein von großer Sinnlichkeit. Als Scham, etwas sehen zu müssen, dessen Zeugenschaft man kaum übernehmen kann. Als Anspielung darauf, dass einem im Laufe eines langen Lebens eher mehr als weniger Augen wachsen. Sartorius führt uns zu den ihm vertrauten Orten: Tunis, Alexandria, die Levante, das weiße Meer. Im Zentrum der Gedichte steht die sizilianische Stadt Syrakus, selbst Gedächtnisort, selbst eine gleißende Erfindung der Erinnerung. Aufgehellt wird der existenzielle Ernst, der diese mittelmeerischen Meditationen durchzieht, durch ein mehrteiliges Capriccio über die türkische Katze des Dichters, ihre Launen, ihren funkelnden Übermut.

Ich bin der Hirt, der Feigen schlitzt.
Schön spreche ich über die grauen Schafe.

Und schöner noch über die dunklen Gräber.
Den ersten Schmetterling, braun und nervös.

Hoch auf dem Berg liegt aufgeschlagen
das Bestimmungsbuch für die Arten seines Flugs.




75. Geburtstag von Joachim Sartorius am 19. März 2021

Joachim Sartorius' Gedichte sind Reisen durch eine reale und zugleich mythische Mittelmeerwelt, in der Gegenwart und Vergangenheit flirrend verschwimmen.

»Und was mehr ließe sich von Poesie erhoffen, als dass sie ungeheure Augenblicke schenkt, die am Ende nichts weniger leisten, als dass sie uns des Lebens versichern.« Angelika Overath



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