In verständlicher, spannender und sehr persönlicher Schreibweise erzählt die Autorin von den Geschehnissen nach dem Zweiten Weltkrieg. In Ratzeburg, im nördlichen Teil Deutschlands gelegen, aufgewachsen, erlebte sie als Kind die Sorgen und Nöte der Menschen während der Nachkriegszeit. Aber wie Kinder eben sind, fand die Autorin, gemeinsam mit Kindern aus Verwandtschaft und Freundeskreis, durch Ideenreichtum immer Möglichkeiten, kindgerechte Abenteuer zu erleben, auch wenn es an vielem mangelte. In großer Dankbarkeit erinnert sie sich an ihre Oma, die über sich hinauswuchs, ihrer großen Familie den schlimmsten Hunger zu ersparen.
Über den Autor
Edith Slapansky, 1936 geboren, wuchs in Ratzeburg, Deutschland, im Krieg heran und absolvierte die Hauptschule. Wegen großer Arbeitslosigkeit im Nachkriegsdeutschland nahm sie in Schweden eine Stelle als Kinderbetreuerin in einer Familie an. Nach einiger Zeit kam sie an der Seite ihres Mannes, der Wiener war, nach Österreich. Nach dem Tod ihres Mannes beschäftigte sie sich mit Astrologie und Reiki und lernte noch Ungarisch. Ihre schriftstellerische Tätigkeit steht im Gedenken an ihre Großmutter, die in der Nachkriegszeit die Familie unterstützte.
Klappentext
Die schweren Nachkriegsjahre, von der Autorin als Kind erlebt, werden am Schicksal einer Großfamilie im Norden Deutschlands in einer sehr nahegehenden und persönlichen Erzählweise dargestellt.
Anzahl Seiten 164