Verliebt, verlobt, verloren Sabrina ist mit dem krebskranken Mädchen aus der Parallelklasse bloß befreundet, weil sie dafür bewundert wird. Wilma fragt sich, wann sie endlich aufhören kann, sich um andere zu kümmern – vor allem um ihre unerträgliche Schwiegermutter. Benni kommt mit dem beruflichen Erfolg seiner Freundin nicht klar und lässt sie jeden Tag dafür bezahlen. Und das Mädchen aus der Parallelklasse? Muss erst lernen, dass es echte Liebe verdient. Ronja von Rönnes Figuren erleben, wie leise Abhängigkeit erwächst und wie Nähe sich in Macht verwandelt. Rönne schreibt witzig, scharf, ohne Mitleid und doch voller Empathie. Mit feinem Gespür und großer Intensität erzählt sie so vom größten Risiko, das wir kennen: der Liebe.
Autor/Autorin: Ronja von Rönne
Wortgewandt und nah am echten Leben beschreibt Ronja von Rönne, was es bedeutet, als Mensch verbunden mit anderen zu sein. Ergreifend!|Liebeskummer fühlt sich oft an, als würde plötzlich alles im eigenen Leben infrage stehen. (...) Genau an diesem Punkt setzt der neue Roman Alles Liebe von Ronja von Rönne an – er spricht die Momente aus, in denen es weh tut, und nimmt gleichzeitig die Schwere nicht ganz so ernst, dass man daran zerbricht|Einer der Romane dieses Sommers.|Mit ihrem neuen Roman ist Ronja von Rönne der große Wurf geglückt: Alles Liebe ist unterhaltsam, grausam und zwingend.|Alles Liebe ist "für alle, die schon mal unter der Liebe gelitten haben", so die Autorin Ronja von Rönne. (...) Intensiv und leicht, böse und komisch.|Je weiter man liest, desto atemloser verfolgt man die zart ausgelegten Fäden, die Rönne mit gemächlicher Coolness und kunstvollem Geschick zu einem großen Ganzen verspinnt.|Alles Liebe zählt zu den coolsten Büchern des Sommers, ehrlich.|Ronja von Rönnes Buch ist unterhaltsam, spannend, böse und tragisch. Ihre Geschichten entlarven unsere auf Selbstbetrug, eitlen Schein und brutale Aufmerksamkeitsökonomie angelegte Gesellschaft, die oft die Falschen belohnt. Gott sei Dank aber hält das Buch auch Trost und Genugtuung bereit.|Zuweilen erinnert Alles Liebe an Sommerhaus, später, Judith Hermanns bedeutenden Erzählband von 1998. Wegen ähnlicher Lebenswelten und Figuren, aber auch wegen der präzisen Psychologie und der ausgekühlten Sprache, die in Kontrast zu einer oft verstörenden Handlung steht.