Die aktiengesetzliche Vorstandshaftung birgt ein beträchtliches Haftungsrisiko. Vor diesem Hintergrund werden Möglichkeiten untersucht, ob und wie auf die vom Aufsichtsrat im Haftungsfall zu treffenden Entscheidungen - namentlich hinsichtlich Anspruchsverfolgung und Vergleichsabschluss - im Vorfeld beeinflussend eingewirkt werden kann.
Die Autorin befasst sich in der vorliegenden Untersuchung mit der Frage, ob und inwieweit der Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft selbstbindende Vereinbarungen mit Blick auf die Haftung von Vorstandsmitgliedern eingehen kann. Hierbei werden zunächst die Grundzüge der in
93 Abs. 2 Satz 1 AktG kodifizierten Vorstandshaftung einschließlich des ARAG-Urteils des Bundesgerichtshofs sowie der Ansatz einer fürsorgepflichtbasierten Regressreduzierung dargelegt. Sodann werden Möglichkeiten analysiert, auf die Entscheidungen des Aufsichtsrats über die Verfolgung von Schadensersatzansprüchen einerseits und über den Abschluss eines Vergleichs andererseits präjudiziell einzuwirken. Die Untersuchung schließt mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse.
Vorstandshaftung - ARAG-Urteil - fürsorgepflichtbasierte Regressreduzierung - Anstellungsvertrag des Vorstands - Verschonungsregelung - Pflichtenbindung - Verfolgungsentscheidung - Entscheidungsautonomie und selbstbeschränkende Vereinbarungen des Aufsichtsrats - Haftungsvergleich
Dissertationsschrift
Maren Abraham studierte Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und wurde an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf promoviert.
Über den Autor
Maren Abraham studierte Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und wurde an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf promoviert.
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Inhaltsverzeichnis
Vorstandshaftung - ARAG-Urteil - fürsorgepflichtbasierte Regressreduzierung - Anstellungsvertrag des Vorstands - Verschonungsregelung - Pflichtenbindung - Verfolgungsentscheidung - Entscheidungsautonomie und selbstbeschränkende Vereinbarungen des Aufsichtsrats - Haftungsvergleich
Klappentext
Die Autorin befasst sich in der vorliegenden Untersuchung mit der Frage, ob und inwieweit der Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft selbstbindende Vereinbarungen mit Blick auf die Haftung von Vorstandsmitgliedern eingehen kann. Hierbei werden zunächst die Grundzüge der in § 93 Abs. 2 Satz 1 AktG kodifizierten Vorstandshaftung einschließlich des ARAG-Urteils des Bundesgerichtshofs sowie der Ansatz einer fürsorgepflichtbasierten Regressreduzierung dargelegt. Sodann werden Möglichkeiten analysiert, auf die Entscheidungen des Aufsichtsrats über die Verfolgung von Schadensersatzansprüchen einerseits und über den Abschluss eines Vergleichs andererseits präjudiziell einzuwirken. Die Untersuchung schließt mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse.