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Meg Stuart
Bild in Bewegung und Choreographie
Jochim, Annamira

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Produktbeschreibung

Die Choreographin Meg Stuart arbeitet mit Tänzern, Schauspielern, Musikern, Videokünstlern und bildenden Künstlern zusammen. Auf diese Weise entstehen Choreographien, die weniger auf der reinen Tanzbewegung aufbauen als vielmehr auf Relationen zwischen Körperbewegung, Stimme, Videobild, Kostüm und Raumanordnung. Die Unterteilung der Bühne, die Gleichzeitigkeit und das Nebeneinander von unabhängigen Momenten, die Bewegung auf der Stelle heben die Linearität des Verlaufs auf. Die Choreographien entgrenzen sich in Richtung Bewegungs- und Sprachstudie, Installation und Tableau vivant.Die Studie betrachtet diese Merkmale erstmals unter dem Gesichtspunkt eines erweiterten Bildbegriffs. Dabei werden Themen wie die Projektion, die Blicklenkung, die Pose, der Affekt und die Duration ausgearbeitet. Die Frage nach Bildqualitäten in der Ordnung von Bewegung und Choreographie geht über die Fokussierung auf Meg Stuart hinaus und liefert einen wichtigen Beitrag für die Bild- und Kunstwissenschaft.
»Die betrachtete Arbeit [...] zeichnet sich durch Systematik, eine große Tiefe in der Analyse und Präzision der Beschreibung und Anschaulichkeit aus.« Peter Dahms, www.tanzinfo-berlin.de, 16.12.2008 »Annamira Jochim bietet mit ihrer These einer erweiterten Bildlichkeit, die sie auf Stuarts Choreographien anwendet, einen mutigen Entwurf, der den zunehmenden kunstwissenschaftlichen Tendenzen, das Bild in Bewegung zu bringen, [...] die Perspektive des Tanzes hinzufügt.« Susanne Foellmer, www.theaterforschung.de, 25.03.2009
Jochim, AnnamiraAnnamira Jochim studierte Kunstgeschichte, Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft in Basel, Zürich und Paris. Sie ist Kunsthistorikerin und arbeitet als wissenschaftliche Assistentin im Schaulager, Basel. Zu zeitgenössischer Kunst kuratiert sie Ausstellungen mit den Schwerpunkten Performance, Video und Installation.

Über den Autor

Annamira Jochim studierte Kunstgeschichte, Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft in Basel, Zürich und Paris. Sie ist Kunsthistorikerin und arbeitet als wissenschaftliche Assistentin im Schaulager, Basel. Zu zeitgenössischer Kunst kuratiert sie Ausstellungen mit den Schwerpunkten Performance, Video und Installation.


Klappentext

Die Choreographin Meg Stuart arbeitet mit Tänzern, Schauspielern, Musikern, Videokünstlern und bildenden Künstlern zusammen. Auf diese Weise entstehen Choreographien, die weniger auf der reinen Tanzbewegung aufbauen als vielmehr auf Relationen zwischen Körperbewegung, Stimme, Videobild, Kostüm und Raumanordnung. Die Unterteilung der Bühne, die Gleichzeitigkeit und das Nebeneinander von unabhängigen Momenten, die Bewegung auf der Stelle heben die Linearität des Verlaufs auf. Die Choreographien entgrenzen sich in Richtung Bewegungs- und Sprachstudie, Installation und Tableau vivant.
Die Studie betrachtet diese Merkmale erstmals unter dem Gesichtspunkt eines erweiterten Bildbegriffs. Dabei werden Themen wie die Projektion, die Blicklenkung, die Pose, der Affekt und die Duration ausgearbeitet. Die Frage nach Bildqualitäten in der Ordnung von Bewegung und Choreographie geht über die Fokussierung auf Meg Stuart hinaus und liefert einen wichtigen Beitrag für die Bild- und Kunstwissenschaft.


Ursprungsland: DE
Zolltarifnummer: 49019900

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