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Zwangspensionierungsgrenzen
Altersdiskriminierung durch die Rechtsprechung – eine historische Betrachtung
Sophie Burgmann

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Produktbeschreibung

Sophie Burgmann studied law at the Goethe University in Frankfurt/Main (Germany), where she also worked at the Chair of Public Law and Comparative Law (hold by Prof. Dr. Dr. h.c. Ute Sacksofsky M.P.A. (Harvard)). After completing her second exam she went on to practice law at FPS – a leading independent commercial law firm in Germany. Currently she is the »Project Lead Legal – LCCevolution« for Lufthansa´s air freight subsidiary.|Sophie Burgmann studierte an der Goethe Universität Frankfurt/Main Rechtswissenschaften. Nach dem 1. Staatsexamen war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung bei Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Ute Sacksofsky M.P.A. (Harvard) tätig, unter deren Betreuung sie auch diese Dissertation verfasste. Nach einem Auslandsaufenthalt in Chicago (IL, USA) sowie dem Abschluss ihres 2. Staatsexamens war sie mehr als 6 Jahre als Rechtsanwältin bei FPS – einer der führenden unabhängigen Wirtschaftskanzleien Deutschlands – tätig. Derzeit arbeitet sie im Rahmen des Projekts LCCevo als Project Lead Legal für die Lufthansa Cargo AG.
In dieser Arbeit wird die Genese der Zwangspensionierungsgrenzen bei Beamten, Richtern und Hochschullehrern untersucht. Es wird insbesondere die Historie der Gesetzgebung sowie die Rolle der höchstrichterlichen Rechtsprechung detailliert beleuchtet und aufgearbeitet. Hierbei wird die Funktion der Zwangspensionierungsgrenze als neutrales personalpolitisches Instrument grundlegend in Frage gestellt und herausgearbeitet, wie die Rechtsprechung einen maßgeblichen Beitrag zur »Recht-Fertigung« des Instituts der Zwangspensionierungsgrenze leistete. Mit der Untersuchung wird eine Basis geschaffen, auf der Zwangspensionierungs- und Zwangsruhestandsgrenzen im Lichte des Antidiskriminierungsrechts neu hinterfragt werden können. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass solche Zwangsbeendigungsgrenzen grundsätzlich – unabhängig von der Höhe des Alters – eine verfassungs- sowie europarechtswidrige Altersdiskriminierung darstellen.|»Mandatory Retirement Age«: This thesis examines the origin and development of the mandatory retirement age in Germany from a historical perspective regarding legislation and case law. The findings of this study open the possibility to re-evaluate mandatory retirement age through the lens of anti-discrimination law. The author concludes that a mandatory retirement age in general is unconstitutional and in addition discriminatory under European law.
§ 1 EinleitungAusgangspunkt – Gang der Untersuchung – Untersuchungsgegenstand§ 2 Genese der ZwangspensionierungsgrenzeEinführung der »Kann-Altersgrenze« bis 1918 – Etablierung der Zwangspensionierungsgrenze in der Weimarer Republik – Vereinheitlichung der Zwangspensionierungsgrenze während der NS-Zeit – Stabilisierung der Zwangspensionierungsgrenze in der Bundesrepublik bis in die Gegenwart § 3 Zwangspensionierungsgrenze als AltersdiskriminierungAlter und Antidiskriminierungsrecht – Zwangspensionierungsgrenzen und Unionsrecht – Zwangspensionierungsgrenzen und nationales Recht – Versuche der Rechtfertigung § 4 Fazit§ 5 Thesen
In dieser Arbeit wird die Genese der Zwangspensionierungsgrenze in Hinblick auf Gesetzgebung und Rechtsprechung aus historischer Perspektive aufgearbeitet. Es wird eine Basis erarbeitet, auf der Zwangspensionierungs- und Zwangsruhestandsgrenzen im Lichte des Antidiskriminierungsrechts neu hinterfragt werden können. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass solche Zwangsbeendigungsgrenzen grundsätzlich eine verfassungs- sowie europarechtswidrige Altersdiskriminierung darstellen.
»Die Verfasserin bereitet die Zwangspensionierungsgrenzen historisch auf und führt sie einer rechtlichen Einordnung in der Gegenwart zu. Dabei bezieht sie auch europarechtliche Vorgaben mit ein. Burgmann setzt sich sachlich, vorurteilsfrei, vertiefend und kritisch mit der Altersdiskriminierung auseinander und differenziert dabei zwischen dem Beamten-, Richter- und Hochschulrecht. Das Werk ist uneingeschränkt lesens- und empfehlenswert.« Prof. Dr. Till Immich, in: Zeitschrift für Beamtenrecht, 6/2026»Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass mit dem Buch von Sophie Burgmann zu Zwangspensionierungsgrenzen eine hervorragende Untersuchung zu einem wichtigen Spezialthema des Beamtenrechts vorliegt. Jeder, der sich mit dem Thema befasst, wird gerne auf diese verdienstvolle und fundierte Grundlagenarbeit zurückgreifen und garantiert tiefgreifende Erkenntnisse aus der Lektüre gewinnen können. Als Wissenschaftler und Praktiker freut man sich sehr, dass im Bereich des Beamtenrechts derart umfassende und kompetente Untersuchungen, die sich auch die Mühe machen, die Historie im Detail und breit gefächert zu betrachten, ihren Weg in den juristischen Buchmarkt finden. Das Werk ist nach allem sehr empfehlenswert.« Dr. Jörg-Michael Günther, in: Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter, 3/2026


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