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Aus Mehemed Alis Reich, 1 Audio-CD
Eine Reise auf dem Nil
Pückler-Muskau, Hermann Fürst von & Zimber, Corinna

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Produktbeschreibung

Während Mehemet Ali, der in Europa als Despot verschriene Erneuerer Ägyptens, das alte Nilland mit starker Hand von seinen mittelalterlichen Fesseln befreite und nach europäischem Vorbild modernisierte, feierte die noch junge Ägyptologie ihre ersten Triumphe bei der Entdeckung des alten Pharaonenreiches. Die akribische Neugier und ungewöhnliche Bildung Pückler-Muskaus machen seinen Bericht zu einem noch heute gültigen Zeugnis dieser Zeit.
Hermann Fürst von Pückler-Muskau erlebt
1837 in Kairo aus nächster Nähe, wie es auf einem Sklavenmarkt zugeht. Als
Begleiter eines Angestellten des französischen Konsulats wird er Zeuge des Sklavenuntersuchungsgeschäftes: Abgestoßen
und doch fasziniert berichtet der Humanist Fürst Pückler von der unmenschlichen
Prozedur ...
Dies ist nur eine von zahlreichen
Episoden aus seinem authentischen Bericht. Anschaulich beschreibt Fürst Pückler
seine Reise durch Ägypten, die ihn von Alexandria aus tief hinein ins Reich des
Vizekönigs Mehemed Ali Pascha führt. Die Mischung aus amüsanten Schilderungen
und Pücklers fundierten Kommentaren machen diesen Reisebericht zu einem
wertvollen Zeitzeugnis.
Hubertus Gertzen versetzt den Leser
mit seiner hervorragenden Lesung zurück ins 19. Jahrhundert. Das längst
vergangene Reich des Paschas wird vor den Augen des Hörers wieder lebendig.
Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 - 1871), Landbesitzer und Landschaftsarchitekt, Literat und Weltenbummler, war eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Zwischen 1815 und 1845 machte er seinen Grundbesitz an der Neisse zu einem der schönsten Landschaftsparks in Europa und wurde weltberühmt. Wegen hoher Schulden musste er das 1801 begonnene Jura-Studium in Leipzig abbrechen; er trat als Leutnant in die sächsische Garde du Corps in Dresden ein, wo er sich durch zahlreiche Eskapaden den Ruf des "tollen Pückler" erwarb. 1804 nahm er seinen Abschied und bereiste in den folgenden Jahren die Schweiz, Frankreich und Italien. Durch den Tod des Vaters wurde er 1811 zum Standesherrn des riesigen Muskauer Besitzes. Ab 1813 nahm er als Freiwilliger an den Befreiungskriegen teil, war Adjutant des Großherzogs von Sachsen-Weimar und wurde Militärgouverneur von Brügge. 1817 heiratete er Lucie, geschiedene Gräfin Pappenheim, Tochter des preußischen Staatskanzlers Hardenberg. Seine Leidenschaft für die Parkgestaltung und sein exzentrischer Lebensstil verschlangen Unsummen, so dass er mit seiner Frau 1826 eine Pro-Forma-Scheidung beschloss, damit er in England reich heiraten und Muskau sanieren könne. 1835 reiste er nach Algerien, Tunis und Griechenland; 1837 besuchte er Ägypten, 1838 den Vorderen Orient und Kleinasien. 1845 musste er Muskau verkaufen und siedelte mit seiner geschiedenen Frau nach Schloss Branitz über, wo er den Rest seines Lebens verbrachte.

Corinna Zimber, geb.1962, studierte Klassische Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte in München und Berlin. Sie promovierte über hellenistische Plastik.

Hubertus Gertzen ist seit Mitte der 70er Jahre als Schauspieler und Sprecher beim Fernsehen (ARD/Arte) und Rundfunk (Hörspiele und Lesungen) tätig.

Klappentext



Hermann Fürst von Pückler-Muskau erlebt
1837 in Kairo aus nächster Nähe, wie es auf einem Sklavenmarkt zugeht. Als
Begleiter eines Angestellten des französischen Konsulats wird er Zeuge des Sklavenuntersuchungsgeschäftes: Abgestoßen
und doch fasziniert berichtet der Humanist Fürst Pückler von der unmenschlichen
Prozedur ...
Dies ist nur eine von zahlreichen
Episoden aus seinem authentischen Bericht. Anschaulich beschreibt Fürst Pückler
seine Reise durch Ägypten, die ihn von Alexandria aus tief hinein ins Reich des
Vizekönigs Mehemed Ali Pascha führt. Die Mischung aus amüsanten Schilderungen
und Pücklers fundierten Kommentaren machen diesen Reisebericht zu einem
wertvollen Zeitzeugnis.
Hubertus Gertzen versetzt den Leser
mit seiner hervorragenden Lesung zurück ins 19. Jahrhundert. Das längst
vergangene Reich des Paschas wird vor den Augen des Hörers wieder lebendig.


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