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Odin
Der dunkle Gott und seine Geschichte
Klaus Böldl

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Odin

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Moluna-Artikelnummer
  • 1470433544

Produktbeschreibung

"Klaus Böldl erklärt den vielleicht kompliziertesten germanischen Gott von allen, streng an den Zeugnissen entlang."
Welt, Mara Delius

"Das erhellende Buch ... liefert die erste Gesamtdarstellung zu Odin und seinem Kult."
austria-forum.de, Helga Maria Wolf

"Nicht nur angesichts der politischen Lage in ganz Europa ist dem Buch weite Verbreitung und gründliche Lektüre zu wünschen. Es ist ein im besten Sinne informierendes und aufklärendes Werk!"
alliteratus, Stefan Zimmer

"Rundum gelungene Monografie"
Neue Zürcher Zeitung, Aldo Keel

"Böldl zeigt kenntnisreich, wie vorsichtig heutige Forscher tatsächlich mit der Überlieferung umgehen. Betont aber auch, dass sich der einäugige Gott längst verselbständigt hat und damit zu einer modernen Heldeninterpretation geworden ist, die mit der Sicht der alten Wikinger auf ihre Götter wahrscheinlich sehr wenig zu tun hat."
Leipziger Zeitung, Ralf Julke

"Böldl skizziert und zerlegt die obsessiven Vereinnahmungs-Bemühungen der Historiker, Philologen, Theologen und Ideologen."
SWR2 Lesenswert, Wolfgang Schneider

KLAUS BÖLDL Professor für skandinavische Kultur- und Literaturgeschichte der Mittelalters in Kiel, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie u.a. Träger des Friedrich-Hebbel-Preises 2013 und des Brüder-Grimm-Preises.

AUTOR: Klaus Böldl

KLAUS BÖLDL Professor für skandinavische Kultur- und Literaturgeschichte der Mittelalters in Kiel, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie u.a. Träger des Friedrich-Hebbel-Preises 2013 und des Brüder-Grimm-Preises.

Odin - ein Mythos wird entschlüsselt

Odin galt als oberster Gott der Germanen. Er war der Herr der Berserker und Herrscher über den Krieg und das Totenreich. Seine beiden Raben trugen ihm alles zu, was in der Welt vor sich ging. Bis heute hat diese düstere Figur nichts von ihrer Faszination verloren. Doch wie sah die Odin-Verehrung im heidnischen Norden wirklich aus? Was ist authentisch, was spätere Zuschreibung? Klaus Böldl liefert die erste Gesamtdarstellung zu Odin und seinem Kult. Er prüft die archäologischen und literarischen Zeugnisse, bettet Odin in den Kontext der nordischen Religionen ein und beleuchtet die lange Rezeptionsgeschichte des «dunklen» Gottes vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

In den wikingerzeitlichen Zeugnissen lässt sich Odin noch nicht in allen Details erfassen, eine deutlichere Gestalt nimmt der Gott erst in der isländischen Saga-Literatur des Mittelalters an. Gerade in den Liedern der Edda finden sich einige der bekanntesten Odin-Mythen literarisch ausgestaltet - Skaldenmet, Götterdämmerung, seine beiden Raben oder seine Einäugigkeit. Seit dem späten 18. Jahrhundert wurde Odin dann in Abgrenzung zum romanischen Kulturkreis und zum Christentum immer stärker zum Nationalgott der Deutschen stilisiert, die Spur führt hier von Jacob Grimm über Wagners Der Ring des Nibelungen bis zu C. G. Jung. Vor allem durch die weite historische Perspektive entlarvt Klaus Böldl im vorliegenden Band diese Instrumentalisierung des Gottes als identitätspolitische Konstruktion, die jedoch bis heute in der Heavy-Metal-Szene, bei Wikinger- und Mittelalterbegeisterten, bei Esoterikern und Neuheiden sowie in rechten und rechtsextremen Milieus gepflegt wird.

"Von Wein nur lebt immer der kampfberühmte Odin." Edda

- Die erste umfassende Darstellung des germanischen Gottes Odin
- Wissenschaftlich fundiert und nah an den Quellen erzählt
- Von den isländischen Sagas über Richard Wagner bis zu Heavy Metal
Odin - ein Mythos wird entschlüsselt

Als Kriegs- und Totengott, Herr der Berserker oder oberste Gottheit der Germanen spielt Odin bis heute eine große Rolle in völkischen, rechtsextremen und neopaganen Diskursen. Doch wie ist es dazu gekommen? Welche Faktoren trugen zur Erzeugung des Odin-Bildes bei, das bis heute präsent ist? Und wie sah die Odin-Verehrung im heidnischen Norden wirklich aus? Klaus Böldl bietet zum ersten Mal einen fundierten religionsgeschichtlichen Überblick sowohl über die Quellenlage als auch über die lange Rezeptionsgeschichte des "dunklen" Gottes vom Mittelalter bis heute.

In den Zeugnissen aus der Wikingerzeit lässt sich Odin noch nicht in allen Details erfassen, eine deutlichere Gestalt nimmt der Gott erst in der isländischen Saga-Literatur des Mittelalters an. Gerade in den Liedern der «Edda» finden sich einige der bekanntesten Odin-Mythen literarisch ausgestaltet - Skaldenmet, Götterdämmerung, seine beiden Raben oder seine Einäugigkeit. Seit dem späten 18. Jahrhundert wurde Odin dann in Abgrenzung zum romanischen Kulturkreis und zum Christentum immer stärker zum Nationalgott der Deutschen stilisiert, die Spur führt hier von Jacob Grimm über Wagners «Der Ring des Nibelungen» bis zu C. G. Jung. Vor allem durch die weite historische Perspektive entlarvt Klaus Böldl diese Instrumentalisierung des Gottes als identitätspolitische Konstruktion, die jedoch bis heute in der Heavy-Metal-Szene, bei Wikinger- und Mittelalterbegeisterten, bei Esoterikern und Neuheiden sowie in rechten und rechtsextremen Milieus gepflegt wird.

"Von Wein nur lebt immer der kampfberühmte Odin." Edda

- Die erste umfassende Darstellung des germanischen Gottes Odin
- Wissenschaftlich fundiert und nah an den Quellen erzählt
- Von den isländischen Sagas über Richard Wagner bis zu Heavy Metal
KLAUS BÖLDL Professor für Skandinavistik an der Universität Kiel, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und u. a. Träger des Hebbel-Preises 2013. Bei C.H.Beck sind von ihm erschienen: "Ritter und Elfen, Liebe und Tod. Nordische Balladen des Mittelalters" (2011, zusammen mit Katarina Yngborn) sowie "Götter und Mythen des Nordens" (2. Aflg. 2023).

Über den Autor



KLAUS BÖLDL Professor für Skandinavistik an der Universität Kiel, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und u. a. Träger des Hebbel-Preises 2013. Bei C.H.Beck sind von ihm erschienen: "Ritter und Elfen, Liebe und Tod. Nordische Balladen des Mittelalters" (2011, zusammen mit Katarina Yngborn) sowie "Götter und Mythen des Nordens" (2. Aflg. 2023).



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