1918. Das Deutsche Reich bricht zusammen. Die Revolution schafft sich kraftvoll ein neues Reich, die Weimarer Republik. Die junge Republik bekommt nicht nur eine neue Verfassung, sondern ein weitgehend neues soziales Recht mit Achtstundentag, Tarifautonomie und Betriebsräten - was Arbeiter seit Jahrzehnten gefordert hatten. Wer aber waren die wissenschaftlichen Sprachrohre der Arbeiter? Wer bekräftigte sie in ihrem Kurs oder gebot Einhalt? Es waren die großen Ökonomen des Vereins für Socialpolitik . Dieses Buch untersucht, welche Änderungen des geltenden Rechts diese Ökonomen forderten - anfangs vom Kaiser, nach der Revolution von der Arbeiterregierung. Eine detaillierte Auswertung der wissenschaftlichen Publikationen von 1917 bis 1920 gibt neue Einblicke ins Zeitgeschehen und zeigt, wie aus glühenden Unterstützern der Arbeiterforderungen Mahner und Bremser wurden, die dem revolutionären Furor Einhalt geboten.
Inhalt: Deutschland im ersten Weltkrieg - die Arbeiterbewegung ruht, es herrscht Burgfriede - Forderungen nach mehr Mitbestimmung im Reich - Ökonomen des Vereins für Socialpolitik - Nach dem Krieg ändern die Ökonomen ihren Kurs - sie werden zu Gegnern radikaler Reformen.
Dissertationsschrift
Kathrin Spoerr wurde 1965 geboren. Sie studierte in Heidelberg Volkswirtschaftslehre und arbeitete anschließend als Journalistin. Ihr Beruf führte sie längere Zeit ins postsowjetische Russland, wo sie sich mit den Spätfolgen der Revolution beschäftigte. Heute arbeitet sie als Redakteurin in einer führenden deutschen Tageszeitung.
Über den Autor
Kathrin Spoerr wurde 1965 geboren. Sie studierte in Heidelberg Volkswirtschaftslehre und arbeitete anschließend als Journalistin. Ihr Beruf führte sie längere Zeit ins postsowjetische Russland, wo sie sich mit den Spätfolgen der Revolution beschäftigte. Heute arbeitet sie als Redakteurin in einer führenden deutschen Tageszeitung.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt: Deutschland im ersten Weltkrieg - die Arbeiterbewegung ruht, es herrscht Burgfriede - Forderungen nach mehr Mitbestimmung im Reich - Ökonomen des Vereins für Socialpolitik - Nach dem Krieg ändern die Ökonomen ihren Kurs - sie werden zu Gegnern radikaler Reformen.
Klappentext
1918. Das Deutsche Reich bricht zusammen. Die Revolution schafft sich kraftvoll ein neues Reich, die Weimarer Republik. Die junge Republik bekommt nicht nur eine neue Verfassung, sondern ein weitgehend neues soziales Recht mit Achtstundentag, Tarifautonomie und Betriebsräten - was Arbeiter seit Jahrzehnten gefordert hatten. Wer aber waren die wissenschaftlichen Sprachrohre der Arbeiter? Wer bekräftigte sie in ihrem Kurs oder gebot Einhalt? Es waren die großen Ökonomen des Vereins für Socialpolitik. Dieses Buch untersucht, welche Änderungen des geltenden Rechts diese Ökonomen forderten - anfangs vom Kaiser, nach der Revolution von der Arbeiterregierung. Eine detaillierte Auswertung der wissenschaftlichen Publikationen von 1917 bis 1920 gibt neue Einblicke ins Zeitgeschehen und zeigt, wie aus glühenden Unterstützern der Arbeiterforderungen Mahner und Bremser wurden, die dem revolutionären Furor Einhalt geboten.
Exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.