Gegenstand dieser Arbeit sind die Kontroversen der Marburger Theologen Rudolf Bultmann und Rudolf Otto zur theologischen Hermeneutik und Exegese. Im Zentrum der Arbeit stehen dabei ihre unterschiedlichen Analysen der synoptischen Tradition zur Person und zum Wirken Jesu von Nazareth.
Die forschungsgeschichtliche Untersuchung behandelt historiographisch und systematisch-theologisch Kontroversen zwischen den Marburger Theologen Rudolf Bultmann und Rudolf Otto zur theologischen Hermeneutik und Exegese. Im Zentrum stehen die unterschiedlichen Analysen der synoptischen Tradition zur Person und zum Wirken Jesu von Nazareth. Auf der Folie neukantischer Referenzmodelle sowie von Fragestellungen der Religionsgeschichtlichen Schule werden die alternativen theologisch-hermeneutischen Modelle beider Theologen aufgezeigt, ebenso die unterschiedlichen Verständnisse der Person Jesu in dieser Konsequenz. Analysen von Nachlassmaterial, ergänzenden Archivalien und einschlägigen Veröffentlichungen beider Theologen vermitteln ein plastisches Bild ihrer Auseinandersetzung im Zenit des theologischen Umbruchs im beginnenden 20. Jahrhundert und ihre Hintergründe.
Inhalt: Problemaufriss und Forschungsüberblick - Bultmanns Jesusverständnis um 1920: Entwicklung, Einfluss der Religionsgeschichtlichen Schule,
Geschichte der synoptischen Tradition (1921) - Ottos Jesusverständnis um 1920: Entwicklung, divinatorische Exegese, Neufriesianismusrezeption, Stellung zur Religionsgeschichtlichen Schule - Fundamentaltheologie und Exegese: Bultmanns Religionsverständnis und Kritik an Ottos Religionsbegriff, Bultmanns
Jesus (1926), Gegenkonzept zu Ottos
Reich Gottes und Menschensohn (1934) - Konvergenzen und Divergenzen in beiden Konzepten.
Dissertationsschrift
Gudrun Beyer, Pastorin - Gymnasiallehrerin für Englisch und Evangelische Religion im Berufsschuldienst des Landes Rheinland-Pfalz; ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Spezialforschungen «Archiv Religionsgeschichtliche Schule» und am Projekt «Jesus kontrovers gesehen» an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen; Promotion 1994.
Über den Autor
Gudrun Beyer, Pastorin - Gymnasiallehrerin für Englisch und Evangelische Religion im Berufsschuldienst des Landes Rheinland-Pfalz; ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Spezialforschungen «Archiv Religionsgeschichtliche Schule» und am Projekt «Jesus kontrovers gesehen» an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen; Promotion 1994.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt: Problemaufriss und Forschungsüberblick - Bultmanns Jesusverständnis um 1920: Entwicklung, Einfluss der Religionsgeschichtlichen Schule, Geschichte der synoptischen Tradition (1921) - Ottos Jesusverständnis um 1920: Entwicklung, divinatorische Exegese, Neufriesianismusrezeption, Stellung zur Religionsgeschichtlichen Schule - Fundamentaltheologie und Exegese: Bultmanns Religionsverständnis und Kritik an Ottos Religionsbegriff, Bultmanns Jesus (1926), Gegenkonzept zu Ottos Reich Gottes und Menschensohn (1934) - Konvergenzen und Divergenzen in beiden Konzepten.
Klappentext
Die forschungsgeschichtliche Untersuchung behandelt historiographisch und systematisch-theologisch Kontroversen zwischen den Marburger Theologen Rudolf Bultmann und Rudolf Otto zur theologischen Hermeneutik und Exegese. Im Zentrum stehen die unterschiedlichen Analysen der synoptischen Tradition zur Person und zum Wirken Jesu von Nazareth. Auf der Folie neukantischer Referenzmodelle sowie von Fragestellungen der Religionsgeschichtlichen Schule werden die alternativen theologisch-hermeneutischen Modelle beider Theologen aufgezeigt, ebenso die unterschiedlichen Verständnisse der Person Jesu in dieser Konsequenz. Analysen von Nachlassmaterial, ergänzenden Archivalien und einschlägigen Veröffentlichungen beider Theologen vermitteln ein plastisches Bild ihrer Auseinandersetzung im Zenit des theologischen Umbruchs im beginnenden 20. Jahrhundert und ihre Hintergründe.
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